Mittwoch, 14. Oktober 2009

Man sollte immer versuchen, in lästigen Aufgaben noch etwas Spaß für sich zu finden...

Manchmal geht mir mein Studium ja doch sehr auf die Nerven. Noch nicht mal an den Freitagabenden oder samstags, wenn ich in der Hochschule sitze und versuche, mit interessiertem Blick dem Dozenten zu folgen. Nein nein, von diesen furchtbaren Zeiten wusste ich ja schon vorher, also darf ich mich auch nicht beschweren.

Es sind eher Sachen wie der Lernaufwand, der leider bei einigen Fächern ziemlich unverhältnismäßig zur Relevanz desselbigen ausfällt. Englisch zum Beispiel. Ich mag Englisch. Seit der 8. Klasse war es immer eins meiner Lieblingsfächer und ich hab mich selbst durch den nicht besonders guten Leistungskurs-Lehrer nicht in meiner Liebe für die englische Sprache beirren lassen (obwohl er sich wirklich alle Mühe gegeben hat!).

Nun sitze ich also im 2. Semester Englisch ("Vertiefung", wie es nun heißt). Das vorige Semester ging für mich ja höchst erfreulich zuende, aber auch dort war der Arbeitsaufwand sehr hoch... massig Grammatik- und Vokabelaufgaben bearbeiten, Texte lesen und dazu Fragen beantworten, Internetrecherche und das allseits beliebte "Learning Diary". Mir ging es einfach nur auf die Nerven, aber ich habe wenigstens keine Probleme mit dem Verständnis der Texte. Ein richtig hohes Pensum war das alles aber für diejenigen, die Englisch schon vielleicht seit 20 Jahren nicht mehr hatten... die Freude war riesig. Und nebenbei gab es ja auch noch 3 andere Module, für die gelernt werden wollte.

Und nun ist das übergreifende Thema "Präsentationen". An sich ja ganz schön, aber nun muss ich doch ein bisschen jammern: Ich kann Präsentationen nicht leiden! *jammer* Auf Englisch. Mit PowerPoint und so. Und auch noch über irgendein wirtschaftliches Thema, das sich doch bitte irgendwie auf unseren Betrieb, in dem wir arbeiten, beziehen soll. Na danke.  Ich drücke mir bereits fleißig die Daumen, dass ich zu dem Thema etwas vortragen darf, welches ich mir ausgesucht habe.

Wie dem auch sei: Da unsere Dozenten ja doch alle ganz lieb sind, müssen wir auch jeder nur eine größere (will heißen ca. achtminütige) Präsentation halten. Und natürlich wieder fleißig Vokabel- und Grammatikaufgaben lösen. Zählt ja alles für die Endnote.

Aber um schon mal ein wenig zu üben, "darf" jeder eine Mini-Präsentation in der ersten Stunde halten. "Mini" bedeutet: Worüber rede ich heute hier?, wie ist mein Thema aufgebaut?, netter kleiner "Icebreaker" wie z.B. ein Bild. Und fertig. Aber selbst darauf hatte ich nicht wirklich Lust. Ich muss schließlich immer noch vor versammelter Truppe stehen und mit PowerPoint klarkommen, womit ich noch nie wirklich gearbeitet habe.

Wie mache ich also das Beste aus dieser Situation? Nun, das Thema ist frei wählbar, es kann ein Hobby sein, irgendwelche News etc. Natürlich muss ich diese Situation schamlos ausnutzen; die Gelegenheit  kommt so schnell nicht wieder!  Also habe ich beschlossen, über Fluch der Karibik zu reden.  Da soll mal einer nachher behaupten, ich hätte nicht enthusiastich gewirkt! *g* Das Blöde an der ganzen Sache ist nun sogar: Ich könnte denen von mir aus auch einen halbstündigen Vortrag darüber halten... Aber hey, so hab ich zumindest einen Anreiz, mich an die Präsentation zu setzen.  Und wenn eine Studentin über ihren Handtaschentick reden darf, dann darf ich über Piraten reden. So!

Kommentare:

Oellig hat gesagt…

Also, ich persönlich höre da doch lieber jemandem zu, der über verfluchte Piraten referiert als über über "de Handtasch" *g*. Und mit FdK kennst Du Dich ja nun bestens aus. Vermutlich auch wesentlich besser, als mit Deinen Handtaschen *g* (falls Du welche besitzen solltest^^).

Spannender, als über einen Handtaschentick zu labern (*gähn*), fände ich dann noch eher das Thema des Handtaschen-Innenlebens zu beleuchten. Was sich alles darin befindet. Und warum. Zu welchem Nutzen. Und zu wessen Nutzen. Und vor allem, wie lange es sich schon dort in derselben befindet *g*. Ein Bereich, der vor allem den männlichen Zuhörern wohl auf ewig verschlossen bleiben dürfte *rofl*. Da könnte man dann doch gleichzeitig etwas "Aufklärungsarbeit" betreiben. So hätte diese sinnlose Aufgabe dann wenigstens noch einen sinnvollen Effekt :D.

Sunshine hat gesagt…

Natürlich habe ich Handtaschen. Irgendwo muss man ja Schlüssel usw. reinstopfen, wenn man außer Haus geht. Jackentaschen sind schließlich irgendwann voll. ;)
Und das Innenleben meiner Handtaschen ist nun wirklich nicht besonders spannend.^^

Ich habe nun meine unglaublich lange Präsentation fertig. Juhu. Habe sogar noch 2 Folien mehr gemacht, weil ich grad so gut dabei war. und wer weiß, vielleicht muss ich ja doch über die bloße Struktur hinaus ein wenig was über den ersten Punkt reden. Immer vorbereitet sein, jawoll.^^

Oellig hat gesagt…

Ich finde Handtaschen eher lästig. Bevorzuge lieber meinen guten, alten, treuen Rucksack. Den kann ich mir auf den Buckel schnallen, da lässt er mich in Ruh und ich habe wenigstens die Hände frei^^.

Ich hab' mal irgendwo gelesen, dass speziell Männer das Handtaschen-Innenleben (bei Frauen) besonders spannend finden. Vermutlich, weil sie's einfach nicht verstehen *g*.

Kann man so ne Präsentation per Mail verschicken? Hm...glaube aber nicht, was ich schade finde. Da wäre ich schon neugierig drauf ;).