Donnerstag, 31. März 2011

What Kind of Book Are You?







Etwas zum Zeit vertreiben, für zwischendurch...just for fun. :)

Eigentlich finde ich diese Art von "Tests" oder Quizzes ziemlich sinnfrei und albern. Deshalb mache ich sie auch prinzipiell nicht, aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel und deshalb mache ich einfach mal eine. Also, eine Ausnahme. Und auch, wenn die jeweiligen Ergebnisse natürlich nicht für bare Münze genommen werden sollten (das versteht sich ja von selbst^^), ich hab' da grad irgendwie Lust drauf. So. *g*

Außerdem passt's auch irgendwie ganz gut zu uns, denn sowohl Sunshine als auch ich nehmen ja durchaus gerne und öfter mal das ein oder andere lesenswerte Buch zur Hand (bzw. das, was wir als jeweils lesenswert erachten) und man glaubt es kaum........ja, wir lesen es dann auch! Und, weil wir uns -nicht nur aus diesem Grund, aber auch aus diesem- als aktive BookCrosser(innen) bezeichnen würden.

Den Test oder vielmehr das "Testchen" hab' ich von hier: blogthings.com

Gefragt ist, welche Art von Buch man wohl wäre, wenn man denn eines wäre.

Und mein Ergebnis?


Nun, das war dieses hier:



You Are Mystery



You are a natural problem solver. You like figuring out the best way to do something.

You are very intuitive. You are good at picking up on people's moods and predicting the future.

You can't help but being a bit of a detective and a snoop. You always want to know what's going on.

And while you may have the scoop on everyone you know, you're not a gossip. You're a pro at keeping secrets.

  




Öhm ja, das hätte jetzt auch unzutreffender enden können, aber damit kann ich leben......dat nehm' ich! *g*

Und? Welches Buch wärst denn Du?

Donnerstag, 24. März 2011

30T FoM: Tag 9 "Licht oder Schatten"

Und weiter geht's!

Tag 9: Licht oder Schatten

Diesen Winter in einem Park. Mir gefiel dieses weiche Abenddämmerungslicht. :)



Extra für Oellig nochmal Katzen! *g* Schattenspiele mit Lucky.



Schattenspiele². War einen Versuch wert.

Dienstag, 22. März 2011

NEU: PotC4 - 2. offizieller Trailer!





Es geht weiter voran...! Schön. :)

Nachdem vor wenigen Tagen die ersten, offiziellen Filmplakate und Charakterposter veröffentlicht wurden, folgte gestern nun auch die Veröffentlichung des 2. offiziellen Trailers zum bevorstehenden Piratenabenteuer "Pirates of Caribbean -On Stranger Tides" mit Johnny Depp in der Hauptrolle des rumsüchtigen und skurrilen Captain (!) Jack Sparrow.


PotC4 - Offiz. Trailer 2 (englisch):




Hui....da ist viel neues Material zu sehen, viele viele Schnipsel. Geht nur leider so schnell, dass man meist gar nicht mitkommt. *g*

Interessant war für mich der etwas deutlichere Blick auf die Meerjungfrau(en). Viel konnte man zwar nicht erkennen, aber das, was vom Aussehen und Körper blicktechnisch zu erhaschen war, sah schon mal toll aus (Szene am Boot, als die Meerjungfrau aus dem Wasser durch die Luft "hechtet"). Jack in Richterrobe und mit Perücke? Und mit Brille? *rofl* (Verkleidungsszene). Tsetsetse...nicht, dass sich seine Augen am Ende doch verschlechtert haben. ;-) 

Blackbeard.....boah, der Mann hat richtig krasse Augen. Perfekt für die Rolle! Oha, was ist das denn da für ein knöcherner  Kompagnon an Sparrow's Seite in der einen Szene? Und vor allem, WER ist das? :D Ach Gott nee, da wird er wieder geohrfeigt, der arme Mann. Hätte ja auch was gefehlt, wenn nicht.... *g*
Die Schlusszene im Trailer -Teague und Jack-....! *muahaha*

Nun, alles in allem wirkt der Film auf mich doch wieder recht actionlastig. Wollten die da nicht wieder ein wenig von wegkommen? Ich habe da noch so etwas im Ohr. Hm...ich persönlich hoffe, das liegt nur am Zusammenschnitt des Trailers. Ansonsten wünsche ich mir, dass von dem Humor, der in der Trailer-Schlußszene präsentiert wird, viel drin ist. Einfach wunderbar. Und schließlich will frau ja auch was zu lachen haben. Also bitte mehr davon!

Fazit: Trailer gefällt mir, ich bin weiter gespannt auf das fertige Endprodukt im Mai. :)





Hier noch die deutsche Version des zweiten Trailers, leider (vorerst) nur in klein. In größerer und besserer Qualität kann dieser aber auch bereits auf der deutschen offiziellen Website von Disney zu "Fluch der Karibik 4 -Fremde Gezeiten" angesehen werden.

Hier:  Trailer 2 (deutsch)

video


Tja, leider hat meine erste Freude über den weiteren Trailer hier wieder einen leichten Dämpfer erhalten. Ehrlich, nachdem ich mich mit dem Gedanken, dass der deutsche Jack seine alte Synchro-Stimme (Marcus Off) abtreten musste an David Nathan (siehe auch: hier) zwar nicht angefreundet habe, aber dann doch zumindest mittlerweile abgefunden, habe ich für mich im Stillen beschlossen, dem Mann und der anderen Stimme doch wenigstens eine Chance zu geben.

Ich sage schon mal prophylaktisch ein Sorry an alle D. Nathan-Fans und Nathan's-Stimme-für-Jack-Verfechter oder an alle die, die sich generell und naturgemäß auf den Schlips getreten fühlen, wenn jemand eine andere Meinung oder/und einen anderen Geschmack hat, aber....

....nääää, das geht gar nicht!

Den Eindruck, den ich schon vom ersten Trailer her hatte, dass es einfach zu hölzern, zu angestrengt ist (jaja, ich weiß, D. Nathan hat sich sicher ungeheuer viel Mühe gegeben und das ist ihm auch hoch anzurechnen^^) und dass es schlicht und ergreifend nicht passt (für mich zumindest), hat sich leider nochmals bestätigt. Innerlich hatte ich wirklich auf das Gegenteil gehofft. Ihm fehlt einfach die gewisse Leichtigkeit in der Stimme, der Charme, der natürliche Witz. Dafür kann er nix, das ist schon klar, und das werfe ich ihm auch nicht vor. Stimmen sind nun mal wie sie sind, aber für mich geht damit vom deutschen Jack unglaublich viel verloren. Nämlich genau von dem, was ich vorher gesagt habe: ein Verlust von Charme, Witz, Leichtigkeit und einer gewissen Natürlichkeit. Das ist einfach so. Und die deutsche Figur macht mir dadurch wesentlich weniger Spaß. Und ich glaube nicht, dass dies  - nachdem man sich jetzt durch zwei Trailer einen ersten Eindruck verschaffen konnte - im vollständigen Film so viel anders sein wird. Schade. Sehr sehr schade.

Metropolis, ich komme! *seufz* (das geht an Sunny^^)

Sonntag, 20. März 2011

30T FoM: Tag 8 "Blickwinkel"

Tag 8: Blickwinkel (versuch einen neuen)

Ein beliebtes Motiv in der Pferde-Fotografie ist es, von schräg unten die Nase hochzufotografieren - zumindest, wenn man ein bescheuertes Bild haben will. *g* Das Foto ist schon einige Jahre alt, von 2005 um genau zu sein. Zu sehen ist das Pferd einer Freundin. Eigentlich sollte das Foto nicht schwarz-weiß werden; ich hatte nur vergessen, die Kamera wieder umzustellen. *g*


Dafür ist dieses Foto ganz "frisch", vielleicht eine Woche alt. Es war der Versuch, ein Schneeglöckchen per Makro-Funktion von unten zu fotografieren, ohne dass ich sehen konnte, worauf genau ich gerade das Objektiv halte. Ähm, naja. Interessant ist es aber schon irgendwie. *g*

Donnerstag, 17. März 2011

"True Grit" Review


Heute ohne gewitzte Überschrift, da ich richtig schön erkältet und somit volkommen unkreativ bin. Falls Teile dieser Review irgendwie wenig sinnvoll erscheinen - ich bin wirklich krank. Bemitleidet mich.

"True Grit" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Charles Portis und erzählt die Geschichte der 14-jährigen Mattie Ross (Hailee Steinfeld), deren Vater von seinem Hilfsfarmer Tom Chaney (Josh Brolin) erschossen wird. Mattie will Gerechtigkeit und den Mörder ihres Vaters hängen sehen - nur ist dieser mittlerweile in die Prärie geflüchtet und hat sich Gerüchten zufolge der Bande des berüchtigten Lucky Ned (Barry Pepper) angeschlossen. Mattie heuert den US-Marshall Reuben "Rooster" Cogburn (Jeff Bridges) an, der meist betrunken ist, aber immerhin lieber erst schießt und dann Fragen stellt. Und auch der Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) ist hinter Chaney her. So leicht lässt sich dieser allerdings nicht erwischen...

Joel und Ethan Coen liefern eine gelungene Neuinterpretation von Portis Roman ab, welcher bereits 1969 mit John Wayne als einäugigem Reuben Cogburn erfolgreich verfilmt wurde. Ich hab den Wayne-Film nicht gesehen, habe aber gehört, dass man sich dort eher auf Cogburn konzentrierte und Mattie irgendwie am Rand dabei war. Das ist in der Coen-Version vollkommen anders, sie lehnt sich stärker an den Roman an. Mattie ist die Erzählerin der Geschichte, sie ist in jeder Szene dabei, wir erleben das Ganze aus ihrem Blickwinkel.

Hailee Steinfeld spielt die Mattie sehr überzeugend, sehr erwachsen und taff für ihr Alter. Das kann man vielleicht unsympathisch finden, ich aber fand es realistisch: Sie lebt im wilden Westen, wo das Leben kein Zuckerschlecken ist, sie will ernstgenommen und respektiert werden - das funktioniert nicht mit Kleinmädchengehabe. Steinfeld war für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert (was natürlich vollkommen verrückt ist; mehr Hauptdarstellerin als sie kann man gar nicht sein - aber vermutlich rechnete man ihr in dieser Kategorie einfach größere Chancen aus) und das auch zu Recht. Sie ist wirklich gut besetzt und glaubwürdig.


Reuben Cogburn ist eine erbärmliche Gestalt. Er ist ein Säufer, ist vom Töten abgestumpft, redet häufig Müll, macht aber auf großer Held. Jeff Bridges bringt das ziemlich gut rüber - ich las immer wieder von Vergleichen mit dem Dude aus "The Big Lebowsky" (den ich noch immer nicht gesehen habe. Jaja, teert und federt mich nur.), was wahrscheinlich damit zu tun hat, dass Cogburn gerade am Anfang einfach nur "rumgammelt". Immerhin zeigt er später auch Charakterstärke, aber ich hatte das Gefühl, als müsste Bridges sich nicht gerade verausgaben. Er kann schauspielerisch definitiv viel mehr.

Matt Damon hab ich zuerst überhaupt nicht erkannt. *g* Sein Ranger LeBeouf ist echt eine arme Sau - was der alles einstecken muss. Er jagt Chaney schon lange hinterher und kriegt ihn nie zu fassen, was Mattie zu einigen spitzen Kommentaren Anlass gibt. Damon spielt jedenfalls auch sehr überzeugend, wenn mir auch die Synchronisation gerade bei ihm etwas auf die Nerven ging - dieser extrem breite amerikanische Akzent war mir manchmal wirklich zu anstregend.
Auch die anderen Darsteller zeigen gute Leistungen, da gibt es nichts zu meckern.

"True Grit" ist sehr dialoglastig. Mich hat es nicht gestört (v.a. da die Dialoge meist sehr pointiert und unterhaltsam sind), aber man mag vielleicht sagen, dass es für einen Western eher untypisch ist, vielleicht auch den Film daran hindert, diese ganz typische Westernatmosphäre zu halten. Dafür bekommen wir aber dennoch schöne Landschaftsaufnahmen zu sehen; passende, eher unaufdringliche Musik und ein paar gut inszenierte Schießereien. Der Humor kommt auch nicht zu kurz (sind ja die Coens) - meist eher trocken und zum schmunzeln, aber unterhaltsam.

Und nun zu etwas, was wohl hauptsächlich mich betraf und eher weniger die anderen Zuschauer (zumindest nicht die in meiner näheren Umgebung): Ich hab in einer Szene geheult. Und zwar richtig. Ich bin nämlich nicht besonders gut darin, mit dem Tod von Tieren in Filmen umzugehen, und hier stirbt ein Pferd. Eigentlich sterben mehrere Pferde, aber bei den anderen war es irgendwie im Getümmel ein Schießerei und nicht Teil der Handlung. Ich meine, die Szene hat im Film aufgrund der Handlung absolut ihre Berechtigung, eine andere Möglichkeit gab es nicht - und hätte man sich mit der Dramatik nicht so aufgehalten, wäre es für mich auch nicht schlimm gewesen. Aber so... Die den Film gesehen haben, werden wissen wovon ich spreche. Ich kann mit sowas einfach nicht gut umgehen, daher gucke ich auch eher selten Filme, in denen es um Leidensgeschichten von irgendwelchen Tieren geht. Ich hab da jedenfalls geheult. So. Und allein schon deshalb ziehe ich "Rango" vor. ;)

Ich kann es nicht genau benennen - ich fand den Film wirklich gut, aber irgendetwas hat gefehlt. Der letzte Funke wollte zu mir einfach nicht überspringen.

Fazit: "True Grit" ist ein guter Western mit sehr guten Darstellerleistungen, toller Kamerarbeit, und und häufig pointierten Dialogen. Für mich sind die teilweise überbordenden Lobeshymnen auf diesen Film jedoch zuviel des Guten und nicht vollkommen gerechtfertigt.


Ähnliche Artikel:

Montag, 14. März 2011

PotC 4 - On Stranger Tides: erstes offizielles Filmposter!

In aller Kürze und heute mal von mir, weil mir gerade danach ist. :)
Und außerdem, damit ich auch mal wieder etwas poste, wo ich doch schreibtechnisch nicht unbedingt die Begabteste und darüberhinaus so elend schreib- und kommentierfaul bin. *g*

Nun, endlich scheint es so langsam mal mit den offiziellen Bildern, Poster usw... loszugehen. Yay!
Nachdem vor wenigen Tagen dieses Banner


seinen Weg durch's Netz fand, erschien heute das erste, offizielle Film-Poster.


Und was für eines... ;-) :

gefunden bei ign


Wow! Ich persönlich finde es fantastisch gelungen, tolle Farben und es gefällt mir auch wesentlich besser als das Banner, welches im Netz und auf den entsprechenden Seiten die ersten "Ah's" und "Oh's" verursacht hat. Aber das ist nur mein persönlicher Geschmack und meine Meinung.^^

Weitere offizielle Filmposter sollen noch diese Woche folgen. Dies schreiben zumindest ign.com auf ihrer Website: ein weiteres mit Sparrow (J. Depp), eines mit Angelica (P. Cruz), eines mit Barbossa (G. Rush) und schließlich noch eines mit Blackbeard (I. McShane).

Nun, ich bin gespannt auf die weiteren Bilder/Poster. Insbesondere freue ich mich schon sehr auf das Bild von Ian McShane/Blackbeard. Der Mann hat ein wirklich so wunderbares Charakter-Gesicht -auch ohne das Pirate-Outfit und das ganze Make-up- und sah schon in den Trailer-Bildern so grandios aus, dass er neben dem beeindruckenden Gesicht von Keith Richards (alias Capt. Teague) absolut bestehen kann. Ich bin sehr neugierig und gespannt darauf, ob er auch mit dessen Leinwand-Präsenz mithalten kann.

Und trotz des Synchronstimmen-Desasters (jawohl, es ist eines!), wirkt sich dieses gelungene Plakat (und hoffentlich auch die weiteren) doch durchaus wieder etwas positiv auf die Vorfreude aus, die unter selbigem ziemlich gelitten hat. Da bekommt man wieder eindeutig etwas mehr Lust auf  PotC 4. :)

Eine detailliertere Beschreibung des Posters findet sich im Nachbarblog hier . ;-)

Wir hier wollen uns damit begnügen, das Poster einfach nur höchst erfreut und bewundernd anzustarren. *g*
(P.S.: Nein, sabbern tun wir weder hier noch sonst irgendwo, aber starren und sich daran erfreuen wird ja wohl erlaubt sein! ;-) )

Und mit dieser ausgesprochen gelungenen Aussicht (ähem), lässt es sich doch auch gut in Morpheus' Arme sinken.


Gute Nacht allerseits!





Edit am 15.03.2011 von Sunshine:
Mittlerweile gibt's dann auch ein weiteres Poster, dass mir persönlich aber etwas zu sehr gephotoshopped wurde (und Oellig vermutlich von der Kajal-Menge nicht so anspricht *g*).


gefunden bei ign

Samstag, 12. März 2011

30T FoM: Tag 7 "Wildlebende Tiere"

Tag 7: Wildlebende Tiere

Okay, das war wieder etwas schwieriger. Ich sehe ständig irgendwelche Raubvögel, wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre (sie sitzen meist dekorativ auf Straßenschildern oder Pfosten), aber natürlich habe ich dann nie einen Fotoapparat mit. Da ich aber auch keine große Lust habe, mich ewig auf die Lauer zu legen, müsst ihr jetzt mit dem Vorlieb nehmen, was ich grad da habe.

Das wilde Eichhörnchen aus dem Regent's Park in London! Wilder geht's nicht mehr!


Und: Vögel! Doch, da sind Vögel auf dem Bild! Das zählt!

Donnerstag, 10. März 2011

30T FoM: Tag 6 "Zeichen"

Tag 6 "Zeichen"

Oder auf Englisch: "Signs". Und das kann ja alles mögliche sein. ich habe mich für Schilder entschieden, da ich im Urlaub ein paar recht nette gesehen habe.

Dieses Bild entstand während meines Urlaubs auf Mallorca; in Peguera, um genau zu sein. Meine Freundin und ich fanden die Vorstellung der "Pizzafoodrinks" einfach zu lustig...

Und die folgenden zwei Bilder sind in London entstanden. Das "Inn the Park" findet man im St. James Park und ich fand das Design einfach hübsch.

Und dieses Schild findet man in Coventry Garden. Ich fand faszinierend, wie mit einem stereotypen Piraten für Teigwaren geworden wird. *g*

Dienstag, 8. März 2011

30T FoM: Tag 5 "Jahreszeitlich"

Tag 5: Jahreszeitlich

So, hier im Rheinland hat man ja die 5. Jahreszeit - Karneval! Zum Ausklingen derselbigen hier also die Fotos zum heutigen Thema!

Überall Möhnen!



Hübsch gemachter Wagen. Ist zwei oder drei Jahre her, dass ich dieses Foto gemacht habe.

Und für all diejenigen, die aus karnevalsresistenten Gegenden kommen, hier noch ein etwas typischeres Bild: Die ersten Schneeglöckchen!

Sonntag, 6. März 2011

"Rango": Vielleicht der bessere Western diesen März?

Ich weiß, eine durchaus gewagte Behauptung und ich frage erst einmal nur provokativ in die Runde, denn "True Grit" habe ich noch nicht gesehen. Wird nächste Woche erledigt. Was ich aber auf jeden Fall sagen kann: "Rango" hat verdammt gut vorgelegt!

Ein namenloses Chamaleon wird durch einen dummen Zufall aus dem Auto seiner Besitzer auf einen Highway geschleudert. Ein paar Unanehmlichkeiten später findet er sich weit abseits der Straße in dem kleinen Westernstädtchen Dreck wieder. Fremde sind dort nicht gerade gern gesehen (und überleben nicht lang, das wissen die Stadtbewohner aus Erfahrung), und so nennt er sich Rango und spielt den großen Helden, der schon wer weiß wieviele Schurken umgelegt hat. Nachdem Rango eher durch Glück als Verstand einen gefährlichen Raubvogel erledigt hat, wird er zum Sheriff gemacht. Doch in Dreck gibt es ein großes Problem: Das Wasser ist verschwunden. Rango verspricht, es wiederzufinden - aber da gibt es Leute, die ihm einen Strich durch die Rechnung machen wollen. Und der gefürchtete Klapperschlangen Jake wird ebenfalls "erwartet"...

Gore Verbinski meldet sich nach der "Fluch der Karibik"-Trilogie mit einem computeranimierten Western über ein Chamäleon mit Existenzproblemen und allerlei seltsames Wüstengetier zurück. Nach den Trailern war ich eher skeptisch. Ich konnte den Film nicht einordnen: War es eine Komödie? Oder doch ein Western? Wie passten die surrealen Szenen mit riesigen Plastikfischen zu den sehr real animierten Bewohnern von Dreck? Alles höchst seltsam. Und so ging ich dann auch eher ohne Erwartungen in den Film - was ich bisher gehört hatte, klang positiv, und da Johnny Depp als Rango mitwirkte, musste ich den Film sowieso gucken. *g*

Und ich bin richtig positiv überrascht. Mir hat "Rango" sehr gut gefallen; er ist ziemlich skurril mit einem etwas schrägen Sinn für Humor (kein Wunder, dass Depp da mitmachen wollte...), aber vor allem: ein waschechter Western. Ich kenn mich in diesem Genre jetzt nicht soooo gut aus, aber selbst mir sind diverse Zitate an den guten, alten Westernfilm aufgefallen, und ich denke, Westernkenner werden hier richtig fündig, was nette Anspielungen angeht. Ich persönlich habe mich sehr über den Wink an "Fear and Loathing in Las Vegas" und vor allem "At World's End" gefreut. *g* Der Plastikfisch wird auch erklärt. *g*

Die Charaktere sind herrlich abgedreht und bieten immer wieder tolles Potential für kleine Gags am Rande, sei es der seltsame "indianische" Hilfssheriff mit seiner "Lone Star"-Hilfsscheriffsmarke; der Vogel mit dem Pfeil durchs Auge *schüttel*, das Vieh mit dem "tu"-Sprachfehler (gesprochen von Martin Semmelrogge, hah! Ich hatte Recht!), das Eidechsenmädchen Bohne mit ihrem zu unpraktischen Zeiten einsetzenden Überlebensmechanismus... Alles herrlich verrückte Charaktere, wobei Rango natürlich besonders heraussticht. Er weiß nicht, wer er ist, wo er hingehört, hat kein Ziel vor Augen. Also spielt er den Held, wie er es in seinem Terrarium schon immer gemacht hat. Im Grunde haben wir bei ihm die klassische Heldenreise - er wächst an den ihm gestellten Aufgaben, kommt zu Fall, rappelt sich wieder auf. Das ist nicht neu, aber Verbinski verkauft es einfach gut und unterhaltsam, auch immer wieder mit ironischen Brüchen.


Im Original wartet die Synchronisation mit Stars wie eben Johnny Depp, Isla Fisher, Bill Nighy (jaja, der Verbinski versammelt wieder ein paar alte Bekannte *g*), Ray Winstone oder Alfred Molina auf. In der deutschen Fassung verzichtet man zum Glück auf "große" Namen und besetzte rollenkonform. David Nathan, Depps Stammsprecher, spricht Rango und gefällt mir das erste Mal seit einiger Zeit wieder uneingeschränkt gut. Gerade in Depps "realeren" Filmen der letzten Zeit wie "Public Enemies" und v. a. in "The Tourist" fand ich ihn nicht mehr so gut wie früher, irgendwie fehlte mir was. Vielleicht versuchte er zu sehr, sich Depps Originalstimme anzupassen oder die Einsätze als Batman steckten ihm noch zu sehr in den Knochen - er klang irgendwie anders. Hier liefert er jedoch voll ab, springt zwischen ängstlich-fiepsig und taff-heldenmäßig hin und her und gefällt mir - vielleicht - sogar etwas besser als Depp selbst. *g* Ich hab den Film natürlich noch nicht komplett im Original gesehen, aber in dem was ich gesehen habe, erinnerte mich Depp manchmal etwas zu sehr an Kermit. *g*
Auch die anderen deutschen Sprecher leisten wirklich gute Arbeit; man hat viele Charakterstimmen gewählt, so habe ich mich besonders über Wolfgang Ziffer, Tilo Schmitz und eben auch Martin Semmelrogge (als Kröte Waffles) gefreut. Überrascht war ich, dass Michael Kessler ("Switch") Klapperschlangen Jake spricht. Hab ich nicht erkannt, aber sehr gut gemacht. TheBossHoss singen die lustige mexikanische Eulen-Combo, die das Geschehen immer wieder hochdramatisch kommentieren.

Visuell ist "Rango" großartig anzuschauen. Das hat richtig Westernflair, die staubige Prärie, die welken Kakteen, wunderschöne Sonnenuntergänge, tote Büsche, die über die Straße rollen, gleißendes Sonnenlicht, die richtig dreckige Stadt... Dazu wunderbare Kleinigkeiten (das Postgebäude ist ein alter amerikanischer Briefkasten; die Bilder im Büro des Bürgermeisters) und natürlich die ganzen Referenzen an das Westerngenre wie Duelle um 12 Uhr mittags, die Atmosphäre im Saloon (Stille und das Beobachten des Fremden), der Ritt durch die Prärie, der Auftritt einer Westernikone als "Geist des Westens". Ich bin sicher, mir ist nicht einmal die Hälfte von dem aufgefallen, was die Szenerie in diesem Film hergibt. Toll auch die große Verfolgungsjagd inklusive Luftangriff zu Wagners "Ritt der Walküren"!

Ich verließ das Kino in einer richtigen Hochstimmung, was möglicherweise auch an der großartigen Musik von Hans Zimmer (noch ein alter Bekannter *g*) gelegen haben mag, die uns stilecht durch den Abspann begleitet (der übrigens auch sehr schön animiert ist). ich glaube, den Soundtrack muss ich mir holen. Die Musik ist im besten Sinne klassicher Western, mit ruhigen Parts, aber auch vielen heroischen "Ritt der Sonne entgegen"- und "Dramatisches Duell"-Momenten. Sehr schön und passend.

Möchte man unbedingt etwas Negatives suchen, könnte man sicherlich sagen, dass das letzte Drittel nicht mehr so lustig ist (schließlich kommen wir an den dramatischen Punkt der Handlung), dass die Geschichte das Rad nicht unbedingt neu erfindet und man den Bösen auf den ersten Blick erkennt. Aber ehrlich: War mir total egal! Ich hab mich super unterhalten! :)

Fazit: Gore Verbinski überrascht mit einem richtig guten, humorvollen Western voller skurriler Charaktere. Sicherlich nichts für die ganz Kleinen, aber etwas ältere Kinozuschauer dürften von "Rango" super unterhalten werden.

Donnerstag, 3. März 2011

Die böse Sesamstraße: "Avenue Q"


Zugegeben, ein dreiviertel Jahr Verspätung ist ganz schön viel und jaaa, ich schäme mich sehr. Aber nun, anlässlich der vorige Woche stattfindenden deutschsprachigen Erstaufführung in St. Gallen, habe ich mich zu einer Kritik von "Avenue Q" hinreißen lassen.

Zwei Freundinnen und ich haben dieses Musical letztes Jahr während unseres Urlaubs in London besucht, nicht ahnend, dass die Show nach fünf Jahren Laufzeit im Oktober geschlossen werden würde. Sehr schade, ich wäre beim nächsten Urlaub gerne wieder reingegangen.

Kurz zur Handlung: Princeton hat seinen Collegeabschluss in der Tasche und sucht händeringend nach einer bezahlbaren Unterkunft. Dabei landet er irgendwann in der Avenue Q - sieht alles etwas schäbig aus, aber die Leute scheinen ganz nett zu sein, allerdings haben sie genauso wenig eine Ahnung, was sie mit ihrem Leben anfangen wollen wie er. Passt also perfekt. Da gibt es den etwas trotteligen Vermieter Brian und dessen resolute chinesische Freundin Christmas Eve, den ehemaligen Kinderstar Gary Coleman, Rod und Nicky, die sich eine Wohnung teilen, und... Kate Monster, in die sich Princeton sofort verliebt. Zu den diversen folgenden Verwicklungen tragen zwei "Bad Idea Bears" und die mondäne Lucy T. Slut bei. Chaos, bescheuerte Träume, eine Hochzeit, Sex, fahrlässige Körperverletzung, Scientology - in der Avenue Q findet man das alles. Und manchmal auch gute Freunde.

Dieses Musical verlangt den Darstellern wirklich viel ab. Es gibt nur drei menschliche Rollen: Brian, Christmas Eve und Gary Coleman, alle anderen Darsteller spielen mindestens zwei Puppen. Und das ist richtige Arbeit - wie da manchmal in Sekundenschnelle von der einen zur anderen Puppe gewechselt wird, wie die Darsteller ihre Stimmen entsprechend sofort anpassen müssen und man es als Zuschauer als absolut glaubwürdig erachtet, das ist beeindruckend! Hinzu kommt, dass sie nicht nur die Puppen lebendig werden lassen, sondern sich die Emotionen in ihrer Mimik und Körperhaltung widerspiegeln. Unterhaltung pur.

Besonders krass ist z. B. der Unterschied zwischen Kate Monster (niedlich, schüchtern, mit sanfter Stimme) und Lucy T. Slut (erotisch hauchende Stimme, anzügliche Sprüche), die beide von derselben Darstellerin gespielt werden (bei unserem Besuch von der Zweitbesetzung Rachel Jerram, großartig).
Ganz große Klasse war auch Paul Spicer als Princeton bzw. Rod - man wusste aufgrund seiner Art zu sprechen sofort, welche Figur er gerade darstellte; Rod hatte immer einen leicht verklemmten Touch in der Stimme, aber er ist ja auch derjenige, der definitiv, absolut hundertprozentig, vollkommen überhaupt nicht schwul ist.
Super waren auch Jacqueline Tate und Siôn Lloyd als Christmas Eve und Brian; absolut liebenswert und verdammt lustig. Der Publikumsliebling der menschlichen Charaktere war jedoch ganz klar Gary Coleman, gespielt von Delroy Atkinson. Er war ganz einfach supersympathisch, hat einige der besten Srpüche und dazu noch eins der erinnerungswürdigsten Lieder ("You can be as loud as the hell you want [when you're making love]" inkl. Puppen, die wilden Sex haben... man muss es einfach selbst gesehen haben, es war zum Schreien komisch).

Bei den Puppencharakteren räumte Tom Parsons als Nicky / Trekkie Monster (Kates Bruder) am meisten ab. Seine Mimik allein war urkomisch, aber dann hat er mit Trekkie auch noch die verrückteste / kultigste Figur abbekommen. Trekkie ist eine riesige Puppe, und es musste immer ein zweiter Darsteller mitmachen, um sie zu bewegen. Er besteht nur aus Fell und verlässt sein Zimmer so gut wie gar nicht, sondern hockt den ganzen Tag vor dem Computer. Und er erteilt seiner Schwester (und dem Publikum, oh ja!) eine Lektion: "The internet is for porn!". Wie er das rübergebracht hat, später vorne am Bühnenrand stehend mit einem Blick ins Publikum, der ganz klar sagte: "Ich weiß, was ihr alles für versaute Kerls seid!" *g* Der Applaus wollte gar nicht mehr aufhören...


Sowieso, die ganzen Charaktere sind wunderbar. Hinzu kommen noch die Bad Idea Bears, die Princeton ständig dazu drängen, sich zu besaufen oder Kate flachzulegen... und dabei aussehen wie die Glücksbärchis. *g* Dann lebt die Show auch noch von wirklich hübschen Einfällen (eine überdimensionale Kate in einem Albtraum; Bildschirme, die hin und wieder bestimmte Stellen visuell unterstützen; Lucy T. Sluts Nahtoderfahrung, der Lauf ins Publikum, um Geld für Kates Schule zu erbetteln...), hat ein sehr funktionales, aber liebevoll gestaltetes Bühnenbild... und ist einfach richtig schön böse. *g* Die Charaktere sind teilweise klar an die Sesamstraße angelegt, z. B. erinnert Trekkie an das Krümelmonster, aber ganz besonders deutlich wird es bei Nicky und Rod, die eigentlich Ernie und Bert in anderen Farben sind.

Und dann die Lieder! Das wirklich Gemeine an ihnen ist: Sie sind verdammte Ohrwürmer! Nur kann man sie nicht laut singen, weil sie so schöne Titel haben wie "The internet is for porn", "Everyone's a little bit racist", "It sucks to be me" oder "If you were gay" (sooooo grandios-lustig!). Dann noch das für den Charakter oberpeinliche "My grildfriend who lives in Canada", und einer der für uns unterhaltsamsten Songs: "Schadenfreude". Ja, in englisch gibt es kein Wort für Schadenfreude, und es wird dann auch entsprechend erklärt: "Schadenfreude is German and means taking pleasure in the misery of others". - "Yes, that's very German." *g* Ja, wir haben laut mitgelacht - schließlich wurden Chinesen, Afro-Amerikaner, Juden und ich weiß nicht wer noch alles genauso politisch unkorrekt durch den Kakao gezogen. Neben uns saßen zwei amerikanische Mädels, die wohl erstens überrascht waren, dass wir das lustig fanden (vor Beginn der Show hatten wir uns ja auf Deutsch unterhalten), und die es generell toll fanden, wie die Darsteller ständig "Fuck" und "Shit" sagten. *g* Jaja, das freigeistige Europa... ;)

Der Saal war ausverkauft und die Stimmung war großartig, wie bei einer Party. So muss ein toller Musicalbesuch sein.

Ich hoffe, dass die deutsche Version ebenso großartig ist und dass die Übersetzung gelungen ist; das dürfte nicht bei allen Liedern so leicht gewesen sein. Aber St. Gallen ist ja durchaus für Qualität bekannt, von daher mach ich mir da keine großen Sorgen.

Alles in Allem eine großartige, unterhaltsame Show - wer mit den Songtiteln etwas anfangen kann und nicht bei leicht unkorrektem Humor sofort auf die Palme geht, der wird "Avenue Q" lieben!
Ich hoffe, dass wir auch hier Deutschland bald in den Genuss dieses Musicals kommen werden.


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Dienstag, 1. März 2011

30T FoM: Tag 4 "Unheimlich"

Heute im Schnellverfahren, da ich gerade tierisch angefressen bin.

Tag 4: "Unheimlich"

Natürlich unsere Zombie-Katzen:


Etwas älter, bei einem Sportplatz. Fand den Raureif hübsch, aber leider sieht man es auf dem Bild nicht gut.