Samstag, 1. Januar 2011

Mein Kinojahr 2010

Ein frohes neues Jahr euch allen!

Weil ich letztes Jahr soviel Spaß bei der „Auswertung“ hatte, habe ich auch dieses Jahr meine Kinobesuche Revue passieren lassen. Wieder werfe ich einen Blick auf meine Top-Filme des Jahres; auf die größten Enttäuschungen, auf gutes und schlechtes Publikum.

Es hat sich ganz schön was getan: 2010 hat es mich 47 Mal ins Kino gezogen (2009: 19 Mal), wovon allein 23 Besuche auf mein Stammkino entfielen. Drei Mal fand ich mich sogar in eher obskuren, kleinen Kinos in Aachen, Köln und Düsseldorf wieder. 13 Besuche fielen ins 1. Quartal, ins 2. 10. Im 3. Quartal war ich eher faul mit gerade mal 5 Besuchen, nur um dann im 4. Quartal mit 19 Besuchen noch mal ordentlich Gas zu geben. Man soll das Jahr schließlich gut ausklingen lassen. *g*

Unter den ganzen Kinobesuchen finden sich 8 Filme, die ich jeweils zwei Mal gesehen habe, und sogar zwei Filme, die mich je vier Mal ins Kino zogen (letztere sind „Alice im Wunderland“ und „Rapunzel“).

Der beste Film


Das war dieses Jahr etwas schwieriger zu entscheiden als im letzten. Ich fand einige Filme auf unterschiedlicher Ebene ganz einfach großartig, aber wenn ich alles zusammen nehme und überlege, welcher Film nicht einen einzigen unpassenden Moment hat, oder auch nur einen einzigen störenden Charakter, nun, dann ist es „Toy Story 3“. Da passt einfach alles: Handlung, Charaktere, Humor, Drama, Emotion. Man erwartet so was ja von Pixar, aber dieser Film ist so vollkommen rund, die Zeit flog nur so dahin und am Ende hab ich wieder geheult. :) Ich habe den Film noch einmal angeschaut, und wieder geheult., *g* Und mich erneut sehr darüber gefreut, dass es eine Totoro-Plüschfigur im Film gibt! Pixar, I ♥ you!
Mal schauen, ob Pixar diesen Platz auch im nächsten Jahr verteidigen kann...
Ehrenhalber möchte ich hier aber auch auf jeden Fall „Inception“, „The Social Network“ und „A Single Man“ erwähnen.

Der schlechteste Film

Von den ganz üblen Ausrutschern dieses Kinojahres habe ich zum Glück keinen gesehen (stellvertretend sei „Kindsköpfe“ genannt). Aber einen Film habe ich mir angetan, obwohl ich wusste, dass ich den Film nur überstehen würde, wenn ich zwischendurch blöde Kommentare abgebe. Bot sich ja auch einfach an. Die Rede ist natürlich von „Kampf der Titanen“. Das war irgendwie sehr trashig (v. a. die Götter im Olymp, oh Gott!), und zumeist einfach nur langweilig und „Dank“ des miesen 3Ds noch nicht mal gut anzuschauen. Gemma Arterton kommt halbwegs gut weg, sie hat zwar nichts zu tun, sieht aber immerhin schön aus. Das Pferd war gut. Und Hans Matheson, dem ich ewig dankbar sein werde für seine zwei witzigen Szenen.
Ansonsten ist eigentlich das einzig wirklich Positive, was ich über diesen Film sagen, dass ich als Gefallen für eine Freundin reinging und sie dadurch zwingen konnte, mit mir in „Kick-Ass“ zu gehen.

Der lustigste Film

Hm. Da können sich jetzt auch mehrere Filme um die Krone streiten, aber keine sticht so heraus wie im letzten Jahr „Zombieland“ oder auch „Brüno“. Ich würde es als ein Unentschieden zwischen „Männer, die auf Ziegen starren“ und „Die etwas anderen Cops“ bezeichnen.
„Ziegen“ hat mein Humorzentrum besser getroffen als das vieler anderer Besucher, glaube ich, aber der Film baut zum Ende hin leider etwas ab. Dennoch, ich hab mich köstlich amüsiert.
„Cops“ hingegen hat auch am Ende noch gute Momente zu bieten, hat zwischendurch jedoch kleinere Durchhänger. Dafür bietet dieser Film die lauteren, offensichtlicheren Brüller („Peil das Gebüsch an!“, „Ich bin ein Pfau, lasst mich fliegen!“) – und ich finde Will Ferrell einfach aus Prinzip lustig. *g*

Der emotionalste Film

Eigentlich könnte man meinen, dass ich nun auch hier „Toy Story 3“ als den Gewinner bekannt gebe – schließlich hat mich der Film wieder so richtig zum Weinen gebracht. Und auch viel lachen lassen.
ABER, emotional aufwühlender war ein anderer Film, der mich danach noch lange beschäftigte: „A Single Man“. Ein einfach nur wunderschön-trauriger Film mit großartigen Darstellern, der mich wirklich tief berührt hat.


Die größte positive Überraschung


Das ist definitiv „Drachenzähmen leicht gemacht“. Aufgrund der Trailer und der Tatsache, dass Dreamworks das dahinterstehende Studio ist, hatte ich keine besonders hohen Erwartungen an den Film. Schließlich hatte man kurz vorher den vierten „Shrek“-Film auf die Menschheit losgelassen. Und dann wurde ich verzaubert. Eine gute Handlung, liebenswürdige Charaktere, und vor allem Herz – so ist’s fein, Dreamworks, das ist der richtige Weg! Dazu einer der besten Filmsoundtracks 2010 (die Trommeln!), sehr schön realisiertes 3D, besonders in den Flugszenen – ein wirklich empfehlenswerter Film. Und dazu auch noch eine überraschende Wendung am Ende.


Die größte Enttäuschung

So richtig schlimm enttäuscht hat mich dieses Jahr eigentlich kein Film. Selbst den doch sehr von den Kritikern verrissenen „The Tourist“ fand ich gar nicht so übel. Einen Film gibt es allerdings, von dem ich mir mehr versprochen hatte – und aus dem man mehr hätte machen können: das Remake von „Fame“. Also wirklich, der war lasch. Da wär mehr drin gewesen, v. a. haben mich als Zuschauer die Charaktere, bis vielleicht auf ein oder zwei, total kalt gelassen. Unpraktisch, wenn man dabei mitfühlen soll, wie Träume wahr werden oder eben auch zerplatzen.

Das beste Publikum

Am positivsten in Erinnerung blieb mir das Publikum bei meinem ersten „Inception“-Besuch. Ab ungefähr der Hälfte des Films gingen alle super mit und ich habe schon ewig nicht mehr ein ganzes Kino am Ende auf der vordersten Kante des Sitzes gesehen, alle laut flehend und intensiv auf die Leinwand starrend. Das Ende ist aber auch gemein. *g*
Der zweite Platz geht an das Publikum beim zweiten Besuch von „Die etwas anderen Cops“. Ich hatte schon Sorge, weil es so viele Kinder im Saal gab, aber die Stimmung war wirklich gut.
Gut waren auch die Besucher in „Das Kabinett des Doktor Parnassus“, v. a. weil der Großteil (u. a. meine mich begleitende Freundin) nicht wussten und/oder vergessen hatte, dass Johnny Depp und Co. mitspielten. Da ging ein Raunen durch den Saal... *g*

Das schlechteste Publikum

Ich habe hier leider einige Nennungen „ehrenhalber“ für unglaublich nervige Einzelpersonen, aber das allgemein schlechteste Publikum musste ich in „Einfach zu haben“ ertragen. Meine Güte, da gab es ja überhaupt keine Reaktion! So ein langweilig-uninteressiertes Publikum hatte ich schon ewig nicht mehr. Ja sorry, kann der Film doch nix dafür, dass „Harry Potter“ ausverkauft war!

Tja, und nun zu den Spezialisten, die konsequent versucht haben, mir andere Filme zu vermiesen.
Da wären zuerst die zwei nervig-giggelnden Weiber in der Reihe hinter uns in „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1“. Nicht nur, dass sie – häufig an den unpassendsten Stellen – laut kicherten oder störende Kommentare abgeben (es gibt Leute, die haben einen Sensor für ruhige Szenen, die aufgrund der Stille wirken sollen – die plappern genau dann los), NEIN, sie standen auch abwechselnd drei Mal während dieses 2,5-Stunden-Films auf um, Achtung!, Bier zu holen. Es war irgendwie surreal. Da war der Typ vor uns, der nach ca. einer Stunde eine rauchen ging und entsprechend riechend wieder zurückkam, ja gar nix gegen.

Auch wunderbar waren die ca. zwölfjährigen Jungs in „Up in the Air“, bei denen ich mir sicher war, dass sie sich verlaufen hatten. Nee, hatten sie leider nicht. Einer von ihnen war offensichtlich an dem Film interessiert, die anderen zwei nicht. Lautes Gequatsche, Tütengeraschel und Rumgehampel folgte, bis sie dann nach ca. einer halben Stunde den Saal verließen. *puh*
Erwähnen muss ich auch einfach das seltsame Pärchen, dass in „Nine“ landete. Die gingen nach 10 Minuten. Da war noch gar nicht gesungen worden – oder hatte es bereits ein Lied gegeben? Bin nicht mehr sicher. Das war irgendwie ein sehr seltsamer Moment.

Und dann natürlich noch die elenden Blagen (okay, so siebzehn werden sie gewesen sein), die wir im zweiten Besuch von „Alice im Wunderland“ erdulden mussten. Die Mädels wollten den Film sehen, ihre männlichen Begleiter anscheinend nicht, was sie ca. eine halbe Stunde vor Ende auch anfingen, deutlich zu machen. Laute Kommentare wie „Maaaannn, ist das langweilig!“ etc., Treten gegen den Vordersitz, Gequatsche, bis die Mädels keine Lust mehr darauf hatten. Zirka fünfzehn Minuten vor Filmende verließ das Grüppchen den Saal. Meine Güte, wie blöd kann man sein. Schlaft doch, wenn ihr den Film scheiße findet! Haben viele der männlichen Begleiter damals bei „Twilight“ auch gemacht...

Das erinnert mich an....

Wieder wurde ich im ein oder anderen Film von Déjà Vus heimgesucht.
Gleich zwei hatte ich in „Sherlock Holmes“. So kommt darin ein geruchs- und geschmackloses Pulver vor, und das Einzige, woran ich denken konnte, war „Tihi, Jokanpulver!“ Wer „Die Braut des Prinzen“ gesehen hat, weiß Bescheid. *g* Außerdem erinnerte mich eine Szene gegen Ende stark an eine ähnliche in „Das Kabinett des Doktor Parnassus“, den ich kurz zuvor gesehen hatte: Jemand baumelt erhängt unter einer Brücke. *schüttel* Das war ein leicht makabrer Zufall.
„Prince of Persia“ hatte ebenfalls einen „Die Braut des Prinzen“-Moment zu bieten: Dastan wird von seinem Bruder und ein paar Soldaten verfolgt, die offensichtlich super im Spurenlesen sind, und das Einzige, was mir dazu einfällt, ist, „Er kann an einem bewölkten Tag einen Falken verfolgen, er wird Euch finden!“ *g* Von den ganzen an „Fluch der Karibik“ erinnernden Momenten fang ich am besten gar nicht erst an...

Besondere Momente

Der Besuch vom Chaplin-Film „Moderne Zeiten“, bei dem ein großes Orchester die Musik live zum Film spielte, war wunderbar. Eine ganz besondere Atmosphäre, und der Film an sich ist ja eh nicht schlecht.
Außerdem das laute Gekicher, als bei „The Tourist“ am Ende doch tatsächlich Marcus Off (Jack Sparrows deutsche Stimme) zu hören ist und er da so offensichtlich Sparrow ist, dass das dem Publikum nicht verborgen bleibt. *g*

Desweiteren gab es da noch diesen einen männlichen Besucher, den ich einfach erwähnen muss, weil er in „The Twilight Saga: Eclipse“ für einen der besten Kino-Momente ever sorgte. In der von den „Twilight“-Fans herbeigesehnten Bella/Edward-Bettszene will Bella endlich zur Sache kommen, Edward hält sie davon ab (denn er ist NOBEL), Bella guckt unglaublich bedröppelt – und genau im stillsten Moment dieser Szene, es ist grad unglaublich intensiv und emotional (blabla), sagt der Besucher, total trocken und matter-of-fact: „Idiot.“ Es war EPIC.

Und schließlich muss meine beste Freundin auch erwähnt werden, die unbedingt noch mit mir „Rapunzel“ schauen wollte. Der Film neigt sich dem Ende, es wird dramatisch, geht aber natürlich gut aus, und auf einmal hör ich neben mir ein leises Schniefen.
Ich: „Hast du wieder Allergie?“ (denn sie weint ja nicht im Kino)
Sie: *verstohlen schnief* „Nein.“
Ich: „Weinst du wegen dem Film?“ *freu*
Sie: „Ja, Mensch, ich steh auf so Kitsch!“ :D

Und was für eine wunderbare Überleitung...


Der „Oh Mein Gott! Ab Sofort Ein All-Time-Classic, Den ich Immer Und Immer Wieder Anschauen Werde, Weil Er Soooo Toll Ist *Auf Rosa Nostalgie-Wolken Schweb*“-Film


Ich hätte es ja vorher nicht gedacht (auch wenn ich es gehofft habe), aber „Rapunzel“ hat mich absolut begeistert. Vier Mal gesehen und ich könnte immer wieder reingehen, einfach so schön ist er. Der Film erinnert mich so sehr an Disneys Renaissance mit den „Fab Four“, es kommt dieselbe Stimmung rüber, der Spaß, das Märchenhafte... hach. *seufz* Einfach schööööööön.


Tja, das war mein Kinojahr 2010 im Schnelldurchlauf. Mal schauen, was 2011 so bringt!

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Kommentare:

Oellig hat gesagt…

Dir auch ein frohes, neues Jahr! Ich hoffe, Du bist "jot errüvver jerötscht". ;-)

So, da ist sie also, Deine neue Kinostatistik. WOW! Da hast Du aber ganz schön zugelegt im Vergleich zum Vorjahr. Das ist ja weitaus mehr als das Doppelte, alle Achtung!

Schön, dass Du Dein Geld nicht in die Schuhgeschäfte trägst -wie es eine Vielzahl anderer Frauen tun würde- sondern in die Kinos und damit Deiner Phantasie und Deinem visuellen und mentalem Hunger nach guten Geschichten/Märchen/Storys/Erzählungen oder what ever Rechnung trägst (von Deiner Leidenschaft und Deinen Ausgaben für alles mögliche Bling-Bling mal abgesehen). *g*

Damit trägst Du entscheidet zum Erhalt der Kinolandschaft bei. Braaav! :D

Ich kann mich mit diesem Ruhm ja wohl weniger bekleckern...lol. Ich hätte ja gerne meine Minimalzahl zum Ende des Jahres noch ein wenig gepimt oder würde dies gerne wenigstens jetzt zu Beginn des neuen Jahres nachholen, aber kräftemäßig geht das einfach noch nicht (aus bekannten Gründen) und ich befürchte, wenn es wieder geht, werden die 2-3 Filme, die ich gerne noch im Kino würde sehen wollen, dann schon nicht mehr dort laufen. *snief*
Nun ja, müssen dann halt zum entsprechenden Zeitpunkt die DVD's herhalten....auch, wenn das nicht dasselbe ist, wie das Kinoerlebnis.

Du gehst in "Kampf der Titanen", damit Deine Freundin mit Dir in "Kick Ass" geht? *shocking*
Baaah...bist Du käuflich. Pfui! *kopfschüttel* Geschieht Dir Recht, wenn Du gelitten hast. Ich hab' kein Mitleid, so! *gg*


"Drachenzähmen leicht gemacht" hätte ich gern auch geguckt, hab es aber nicht mehr rechtzeitig reingeschafft. Und ebenso "A Single Man". Hatte ja Deine Rezi dazu gelesen und da schon gedacht, das ist ein Film, der mich seeehr interessiert und den ich gern sehen würde. Zumal Colin Firth ja durchaus schon einen Kinobesuch an sich wert ist. Ich seh' den eigentlich recht gern^^.

Mit Deiner Lobhudelei auf "Rapunzel" hörst Du wohl gar nimmer auf, was? *g*
Der Film muss Dich ja wirklich mehr als gepackt haben auf allen Ebenen. Ich bin gespannt, wenn ich ihn dann mal zu sehen bekomme, (wann und wie das auch sein wird...voraussichtlich ja erst auf DVD, so wie es zur Zeit aussieht, was ich sehr sehr bedauere^^), wie er mir dann gefallen wird. Aber nach allem, was ich bis jetzt so gesehen, gelesen und dazu gehört habe, bin ich mir ziemlich ziemlich, er wird mir gut gefallen.


Der Besuch vom Chaplin-Film „Moderne Zeiten“, bei dem ein großes Orchester die Musik live zum Film spielte, war wunderbar.
Um den Besuch beneide ich Dich bis heute!


Tjaha....das liebe Kinopublikum. Was soll man dazu noch sagen, außer dass man weiterhin mit nervenden und rücksichtslosen Besuchern wird leben müssen. Aber man muss es positiv sehen. Sie "dekorieren" jeden Film -egal wie oft man ihn auch sieht- zu einem wahrhaft "einzigartigen" Erlebnis....und außerdem hat man dann immer noch zusätzlich was, worüber man hier im Blog schreiben und sich auslassen kann. *g*

Was lässt Du Dich über die Tränen Deiner Freundin aus? Tse. Du warst doch bis vor kurzem selber eine solche Kandidatin, die sich da flüssigkeitsmäßig eher zurückgehalten hat. Aber wenn ich mir die Statistik so ansehe und lese, dass das ein oder andere Mal ja doch vermehrt auch bei Dir die Tränchen geflossen sind, scheint dieser Damm bei Dir ja endgültig gebrochen zu sein....was ich schön finde und mich sehr freut. Immer raus mit den Gefühlen, dafür ist Kino schließlich da. :)

Danke Dir für Deine Statistik! <3

Oellig hat gesagt…

P.S.
Es gibt keine obskuren Kinos in Köln!

In Düsseldorf schon (da ist alles irgendwie obskur...oder anders oder so...lol) und in Aachen auch, möglicherweise...vielleicht...keine Ahnung...aber NICHT in Köln!

Hier gibt es nur kleine, feine, sehr schöne Kinos, von denen ich froh bin, dass sie existieren.....ganz besonders, wenn ein gewisser Medienkonzern so BLÖD ist und meint die deutsche Stimme einer überaus bekannten und beliebten Filmfigur einfach AUSWECHSELN zu müssen. *grrrr*
(Ich hab' mich von dem Schreck irgendwie immer noch nicht erholt^^...)

Nein, Köln hat nur und ausschließlich schöne, gute Kinos! Und hier ist gar nix obskur. Sondern genau so, wie es ist, richtig. Savvy? *wichtigtuerisch guck*


:P

alicely hat gesagt…

Toller Rueckblick, interessant zu lesen! Und - 47 mal im Kino, Respekt!! A Single Man fand ich uebrigens auch unglaublich toll, hab irgendwann Ende 2009 gesehen (glaube ich).

Sunshine hat gesagt…

@ Oellig: Ich hab auch genug Schuhe, aber Kino macht mehr Spaß als Schuhe einzukaufen. *g*
Dir sind ein paar feine Sachen entgangen, aber kann ja nicht jeder so bekloppt sein wie ich. *g* und ich werd noch nicht mal dafür bezahlt...
Ach ja, das leidige Publikum... kann ja nicht immer so einsam sein wie in "Kick-Ass", wo sich neben meiner Freundin und mir noch ganze drei (!) weitere Zuschauer hineinverirrten. Und die haben noch mehr Stimmung verbreitet als die in "Einfach zu haben"...
Wirklich geheult hab ich nur in "Toy Story 3", bei "Harry Potter" warens eher feuchte Augen und ein einzelnes Tränchen in Vorbereitung auf den letzten teil. Denn WENN es so ist wie im Buch... oh Mann. *heulflenn*

@ alicely: Naja, so mies war das Kinojahr nun auch nicht; und irgendwie hatte ich Lust auf Kino - daher die vielen Besuche. :)
"A single Man" ist so wunderbar! Natürlich hattet ihr den früher als wir hier unten, aber egal. Dank der Total Film wusste ich auch früh genug über die Großartigkeit dieses Films Bescheid. *g* Hab ihn doch tatsächlich in einem Mini-Programmkino entdeckt - leicht war es aber nicht. *grummel*

Sir Donnerbold hat gesagt…

@ Oellig:

Nachträglich natürlich vielen Dank für die Neujahrsgrüße (ebenfalls ein gesundes und frohes 2011) und vielen Dank auch für das Lob bezüglich des Quotenmeter-Artikels. Disneys Antwort war nichtssagend wie eh und je, aber immerhin wissen wir, dass die wissen, dass wir sauer sind. :-p

Und natürlich hat Köln obskure Kinos. Je nach Saal kann das Rex am Ring ENORM obskur sein. Aber das macht den Charme doch aus!

Sunshine hat gesagt…

Das Rex ist jetzt aber ein anderes als das, was zugemacht hat, oder? *am Kopf kratz* Das fand ich jedenfalls auch obskur. :P

Ah, hab's grad gegoogelt, nee, ist ein anderes. *g* Trotzdem, ich halt an meiner Meinung fest. *g*

Oellig hat gesagt…

@Sunny:
Jupp, das war das Ufa am Ring (oder zuletzt: Cinestar). Nun ja, wir waren ja auch in dem unten im Kellergewölbe. Keller an sich haben ja schon von Natur aus was Obskures an sich, nicht nur im Kino. *g*

Die größeren in dem Haus gingen eigentlich, vor allem der große Ufa-Palast. Nicht gerade modern (wg. fehlendem Geld), aber doch etwas beeindruckender und einladender als das Mini-Keller-Ding in den untersten Gefilden des (ehemaligen) Kinos. *g*



@Sir D.:
Betreffend des Lobs, gerne. War absolut angebracht. :)
Wie, Disney hat so nichtssagend reagiert wie eh und je?! Pffft, Ignoranten die...unverschämt! Nun ja, das sind ja nicht nur wir drei, die sauer sind, sondern Gottlob noch ein paar mehr. Wird die aber vermutlich trotzdem nicht kratzen. Blödmänner. *hmpf*

Hehe, ja das Rex. Das kleine, feine Rex am Ring. Sach nix gegen dieses Kino...ich bin froh, dass es das gibt. Weil ich durch ein Kino wie dieses immer noch ein paar Wochen später die Option habe, einen aktuellen Kinofilm noch mal anzusehen oder überhaupt anzusehen (nämlich dann, wenn ich es zur offiz. und aktuellen Laufzeit des Films mal wieder nicht geschafft habe, ins Kino zu kommen). Zwar dann nur auf einer ziemlich kleinen Leinwand (im Vergleich zum Cinedom zum Beispiel), aber dafür für erfreulich wenig Geld. Und das Rex hat sich damit ja auch durchaus seine kleine Nische geschaffen gegenüber dem großen Kino-Komplex im Mediapark, sonst hätte es wohl bis dato auch nicht überlebt. Und darüber bin ich sehr froh.

Was die Obskurität von Köln's Kinos angeht, einigen wir uns doch darauf, dass manche von diesen durchaus sehr...ähm..."eigen" sind. Damit kann ich leben (obskur klingt mir zu negativ). :D

Das einzige, was wirklich obskur ist in der Kinolandschaft dieser Stadt...."Groß"stadt, um genau zu sein, ist die Tatsache, dass es seit der Schließung des Ufas am Ring ü.b.e.r.h.a.u.p.t. keine nennenswerte Konkurrenz mehr gegenüber dem Cinedom gibt, auf die man/frau auch mal ausweichen kann. Das ist echt ärgerlich, ich reg' mich da heute noch drüber auf.
Und für so eine Stadt ist das wirklich auch mehr als erbärmlich. *schimpf*

Oellig hat gesagt…

Boah...blogger.com nervt grad wieder. Ich geh hier einmal auf Kommentar senden und der veröffentlicht den gleich dreimal, suuuper. *nerv grummel* (lösch...lösch...lösch)

Sorry, Sunny, kriegste wahrscheinlich wieder doppelt und dreifach Kommentarmeldung. Mea culpa (auch wenn ich diesmal nix dafür kann^^).