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Mittwoch, 11. Januar 2012

Mein Kinojahr 2011

Ein bisschen spät dran bin ich ja dieses Jahr, aber irgendwas ist eben immer und im Moment muss ich zugeben, dass ich so gut wie meine gesamte Aufmerksamkeit auf meine Lieblingsserie konzentriere (wozu dann nach Ausstrahlung der letzten Folge auch eine Kritik folgen wird).

Nun, wie war denn meine Kinojahr 2011 so? Welche Filme fand ich gut, welche nicht so sehr, wie war das Publikum, gab es Überraschungen?
2011 habe ich 43 Mal das Kino aufgesucht (2010: 47), wobei sich die Besuche dieses Mal sehr schön auf die Quartale verteilen (10 / 11 / 12 / 10) und ich ehrlich gesagt am Ende nur aus Zeitgründen nicht auf mehr Besuche gekommen bin. Wie immer habe ich fleißig mein Heimatkino unterstützt (24 Besuche), auch zog es mich in die ein oder andere Großstadt (14 Besuche), davon allerdings nicht zwingend in die großen Kinos. *g* Einen totalen Ausreißer gibt es auch - als ich aus beruflichen Gründen in Hamburg war, verschlug es mich tatsächlich mit meiner Chefin ins Kino (das gerade umgebaut wurde, was allerdings die Vorstellung nicht störte).

Es gibt vier Filme, die ich zwei Mal im Kino sah, für "The King's Speech" ging ich drei Mal ins Kino und der vierte Teil der verfluchten Piraten brachte mich sogar fünf Mal dazu, Geld auszugeben.

Der beste Film


Und doch ist es nicht "Pirates of the Caribbean 4", der für mich der beste Film war, sondern "The King's Speech". Während "Pirates" doch ein paar Fehler hat, die mich tatsächlich auch stören, ärgert mich nichts an "The King's Speech". Colin Firth hat zu Recht einen Oscar für seine Leistung bekommen, aber auch alle anderen Schauspieler, allen voran Geoffrey Rush und Helena Bonham-Carter, sind absolut hervorragend und machen diesen Film zu ganz großem Kino. Er mag am Ende ein klein wenig pathetisch werden, aber bei der Thematik darf das auch mal sein. Und der Humor kommt ja zum Glück nicht zu kurz.
Neben "Pirates" finden sich in meiner absoluten Bestenliste außerdem noch "Sherlock Holmes: Spiel im Schatten" (hat sich noch schnell reingeschlichen), "Crazy Stupid Love" (wunderbare Liebesdramödie), "Super 8" und "Harry Potter 7.2".


Der schlechteste Film
Tja, das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ich fand keinen Film wirklich schlecht, denn wie immer habe ich ganz klug die offensichtlichen Katastrophen erfolgreich vermieden. Ich denke, hier passt aber "Anonymus" von Roland Emmerich ganz gut rein. Da wäre noch soviel mehr drin gewesen und irgendwie habe ich die Explosionen vermisst. Das Ganze plätscherte einfach so vor sich hin und haute nachher ein paar Wendungen raus, die doch sehr weit hergeholt schienen und nur um der Provokation Willen überhaupt vorkamen. Vergessenswert.

Der lustigste Film
Da schwanke ich doch sehr und belasse es bei einem Unentschieden zwischen "Der Gott des Gemetzels" und "Nichts zu verzollen". Beide waren auf ihre Art sehr lustig und wir haben fast die ganze Zeit nur gelacht. Auch gut war "Brautalarm", allerdings kam es hier doch ein paar Durchhänger.

Der emotionalste Film
Ich könnte jetzt sagen, dass war "True Grit", weil ich da zum Ende hin die Contenance doch sehr verloren habe. *ähem* Aber bis zu diesem Punkt hatte der Film mich nicht besonders aufgewühlt oder Ähnliches. Daher nenne ich hier "Black Swan". Ein wirklich toller Film, der mir doch sehr an die Nerven gegangen ist. Ich komme mit Psychothrillern nicht so gut klar, weswegen ich mir hier öfters ganz schön erschreckt und richtig mitgelitten habe. Nervenaufreibend und wir waren danach ziemliche Wracks *g*, aber ein richtig guter Film.

Die größte positive Überraschung
Ganz klar "The Green Hornet". Dieser Film sah irgendwie nach nix aus, aber er war überraschend unterhaltsam mit einem tollen Hauptdarsteller-Gespann und einem herrlich verrückten Christoph Waltz als Bösewicht. Der 3D-Effekt wurde ebenfalls sehr gut eingesetzt und von mir aus darf die grüne Hornisse gerne wiederkommen.


Da mich dieses Jahr kein Film enttäuscht hat (alle waren wie erwartet gut oder schlecht *g*), gibt es an dieser Stelle die
Honourable Horror Film Mention

"Fright Night"! Der Film ist toll! Das Timing war toll! Warum sind da nicht mehr Leute reingegangen? Wollt ihr wirklich alle nur noch Glitzervampire sehen? Dieser Film hier macht wenigstens Spaß, hat coole Darsteller und einen super Soundtrack. Alles Ignoranten...

Das beste Publikum
Sowohl in der Hamburger "The King's Speech"-Vorstellung als auch in "Nichts zu verzollen" hatte ich ein super Publikum! Voller Saal, richtig tolle Stimmung, viele Lacher, so muss das sein.
Ehrennennung für das Mädel hinter uns in der zweiten "Fright Night"-Vorstellung, die sich zuerst überrascht zeigte, wie gut ihr das Ganze gefiel und nachher über die weibliche Hauptfigur sagte, "Hey die mag ich, die ist wie ich!" *g*

Das schlechteste Publikum
Den Preis für das allgemein schlechteste Publikum können sich zwei Gruppen teilen, und zwar die in meinem ersten "Sherlock Holmes 2"-Besuch, und die in "Die drei Musketiere". So ein langweilig-reaktionsloses Publikum ist wirklich selten. Wie kann man ausgerechnet bei diesen beiden Filmen so dermaßen ruhig bleiben? Das ist eine Kunst.
Sondererwähnung für die ätzenden Blagen in "Immer Drama um Tamara", die relativ schnell merkten, dass das so gar nicht der Film aus dem Trailer ist: "Ey ich weiß auch nicht, Mann, im Trailer hat die mit voll vielen Typen rumgemacht!" Öhm jaaa... Es wurde noch einige Zeit diskutiert, aber verhältnismäßig ging es. Habe schon Schlimmeres erlebt.

Das erinnert mich an...
Natürlich weckte David Tennant in seinem Peter-Vincent-Aufzug aus "Fright Night" sofort Assoziationen zu Captain Jack Sparrow und er wird auch gern als der Jack Sparrow der Vampirjäger bezeichnet. Und was soll ich sagen: Er kann's tragen. *g*
In "Der gestiefelte Kater" kam in irgendeiner Szene ein Hamster vor, und woran wir sofot denken mussten war Krustelinchen aus "Der Gott des Gemetzels". Sowas bleibt eben hängen!
Und dann natürlich noch das verwendete Gift in "Sherlock Holmes 2". Das war nämlich Curare und ich saß da und erinnerte mich an eine Fanfiction zu "Fluch der Karibik", die ich vor Jahren las und in der eben dieses Gift vorkam. Hach, ist das schön, sowas zu wissen. *g*

Besondere Momente
Schön war es, "Pirates" in der Originalfassung zu sehen. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel ich tatsächlich verstehe.
Das "Harry Potter 7"-Double Feature war ebenfalls eine wirklich tolle Sache.
Und dann gab es noch die interessante Publikumsreaktion nach "Anonymus": "Öhm jaaa. Puh. Öhm...?" Man sah förmlich die Fragezeichen über den Köpfen. Kollektives Schulterzucken. *g*

Das Fan-Erlebnis

Photobucket

Wie, habt ihr wirklich geglaubt, ich würde das Jahr 2011 abhandeln, ohne "Fremde Gezeiten" separat zu erwähnen? Ich bitte euch! Ich habe wie alle anderen Fans auch lange auf den Film gewartet und wurde zum Glück nicht enttäuscht. Ja, es gab ein paar Sachen, die ich gerne anders gehabt hätte (kompliziertere Handlung, etwas mehr Jack-Tricksereien und v. a. kein Mord an einem meiner Lieblings-Nebencharatere!), aber dennoch war ich von dem Film wirklich begeistert und bin v. a. sehr glücklich über das sehr gut gelungene Ende. Teil 5 kann kommen. :)

Und das war mein Rückblich auf's Kinojahr 2011. Hoffe, es hat euch gefallen.

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Samstag, 27. August 2011

YouTube Sammelsurium

Wetter spinnt nach wie vor fröhlich vor sich hin (ich höre es im Hintergrund wieder grummeln), zum Schreiben einer Kritik der letztgesehenen Kinofilme kann ich mich grad irgendwie so gar nicht durchringen (Kurzfassung: "Super 8" = toll! "Crazy Stupid Love" = lustig, herzerwärmend, toll!), außerdem sollte ich eigentlich eine Übersetzungsarbeit weitermachen, aber der Gedanke, dass ich stattdessen gleich die nächste Folge meiner neuen Lieblingsserie gucken könnte(zu kurz! Her mit den neuen Folgen!), hält mich irgendwie davon ab.
Des Weiteren habe ich heute entdeckt, dass eine mit glücklich-nostalgischen Kindheitserinnerungen behaftete Serie, die sogar in einem gewissen Zusammenhang mit der Übersetzungsarbeit steht, doch tatsächlich komplett auf DVD vorliegt und somit in Kürze meiner Sammlung hinzugefügt werden muss.

Nun ja.

Dafür poste ich hier nun einige Videoclips, die ich einfach gern mal aufgrund ihrer Großartigkeit an einer Stelle gesammelt haben möchte. Sie sind absolut alt und schon so ziemlich überall im Netz verbreitet worden, sodass ich wohl den Wenigsten etwas Neues bieten kann, aber: lasst mir die Freude. :) Oder, anders gesagt:

Photobucket



Zwei sehr unterschiedliche Trailer, die ich einfach immer wieder gerne anschaue.
Wilde High School Jahre damals in Ägypten, und der nette schwule Psychopath von nebenan!





Und natürlich der Kommentar zum "Iron Man"-Trailer. Denn dies war damals wirklich eine unglaubliche Kontroverse!




Dann die "Harry Potter"-Ecke. Die Potter Puppet Pals und das mysteriöse Ticken wurden auf der Londoner Premiere geradezu berühmt, als die Fans Alan Rickman mit Snapes eigenem Auftrittssong begrüßten. Und dann gibt es noch den Jungen, der mal flott die Handlung von knapp sieben Filmen in 1:44 min packt.






Manchmal haben Stars aber auch Spaß daran, sich (oder jemand anderes) auf die Schippe zu nehmen. So dürfen wir Josh Groban dabei zuhören, wie er wieder einmal an den ungewöhnlichsten Orten die größten Hits findet. Ich würde es kaufen... Und David Tennant trifft auf die unvergleichliche Catherine Tate! "You ain't English, then?" -"No, I'm British." ... "So you ain't English, then." XD





Und dann natürlich das berühmte und jedes Mal wieder unglaublich lustige "Ten decades"-Interview von Johnny Depp und Tim Burton. Es beginnt so harmlos, aber dann... XD



:)

Samstag, 13. August 2011

Nochmal zu "Harry Potter 7.2" mit ganz vielen Spoilern

Hier nun meine sehr fangirllastige Rekapitulation des letzten "Harry Potter"-Films. Welche Momente fand ich besonders gelungen, anrührend, lustig; welche nicht so sehr (wenig)? Spoiler ohne Ende, aber mittlerweile werden wohl alle, die sich für die Reihe interessieren, den letzten Teil gesehen haben. Bis auf die Poster habe ich die Bilder von tumblr (über Lapetitesinge).

Machen wir's chronologisch, soweit ich das zusammenkriege. :)

- Guter Einstieg mit dem Strandhaus, und so kriegt man Bill und Fleuer wenigstens überhaupt mal zu Gesicht, nachdem der ganze Subplot (auch mit Greyback) komplett unter den Tisch fiel. Warwick Davis war großartig als Griphook, der verschlagene Kobold.

- Helena Bonham-Carter, die Hermine als Bellatrix spielt. Da musste man tatsächlich zwei Mal hinschauen, ob das nicht doch noch Emma Watson (war schwarzer Haarturmperücke) war. Diese Kleinmädchenattitüde, die so gar nicht zu Bellatrix passt. Ganz ganz toll!

- Schade, dass man auf Harrys "Imperio"-Fluch in Gringotts nicht eingeht. Das ist schließlich ein unverzeihlicher Fluch, da hätte ich, naja, irgendwas erwartet. Es mal kurz ansprechen... dieser Moment müsste einfach eine größere Wirkung haben.

- Generell ist aber die gesamte Szene bei Gringotts super gelöst: Der Drache, für den man sofort Mitleid empfindet (was für eine arme, geschundene Kreatur!- Umso schöner seine Befreiung.), der Gemini-Zauber (technisch sehr schön gelöst), und natürlich Griphook, der Harry mal kurz eine Lektion in "Parley" erteilt! *g* Denn PotC-Fans wissen: Wenn es nicht zur Vereinbarung gehört, braucht man es auch nicht machen. ;) Und Griphook hat tatsächlich nur versprochen, Harry & Co. in das Verlies zu bringen - vom Rückweg war nie die Rede.

- "Wann haben unsere Pläne denn jemals funktioniert?! Wir planen, gehen rein, und alles geht den Bach runter!" Heh. Stimmt. *g*

- Aberforth war ebenfalls sehr gut - ich hätte Cirian Hinds niemals unter der Maske erkannt. Vor allem sah er Albus unglaublich ähnlich, gerade die Augenpartie... und später gibt es eine Szene in Hogwarts, wo ich für einen kurzen Moment tatsächlich dachte, Dumbledore wäre zurück. Schade ist, dass Dumbledores komplette Vergangenheit unter den Tisch fällt, die ganze Sache mit Ariana und Grindelwald wird nie wirklich angesprochen. Es gibt einen kurzen Hinweis, dass Dumbledore nicht so nett war, wie er immer tat, aber bitte - das ist weit untertrieben!
Armer Jamie Campbell Bower - eine winzigkleine Szene als junger Grindelwald in Teil 1 und das wars. *grummel*

- Aber: Neville! Noch immer etwas zu tollpatschig (ist im Buch nicht so), aber Mensch, hat der sich gemacht!

... ist doch wahr. *g* Hätte gern seine Oma auch noch vorbeischauen sehen, die fand ich im Buch so toll!

- Ginny ignoriert Ron und rennt gleich zu Harry. Ron: "Sechs Monate hat sie mich nicht gesehen, und ignoriert mich komplett! Ich bin ja nur ihr Bruder!" - Seamus: "Von denen hat sie viele. Aber es gibt nur einen Harry." *g*

- Harry: "Wir suchen etwas, was hier versteckt sein muss. Es ist klein und vermutlich sehr alt."
Alle anderen: ??? "Bisschen mehr Info wär schön."
Luna: "Das verschollene Ravenclaw-Diadem."
Klar, was auch sonst! Und wie sie sich später gegen Harry durchsetzt und ihm den entscheidenden Hinweis gibt! Luna ist so toll!

- Snape hält eine lange Rede in typischer unfreundlicher Snape-Manier und dann taucht der Rest des Phönix-Ordens auf, in vollem Helden-Modus: Auffliegende Flügeltüren, Einmarsch in langer Reihe mit heldenhafter Musik. *g*

- Snape vs McGonagall! YAY! Großes Kino, wenn es auch eine viel zu kurze Szene war! Wie Snape sich die ganze Zeit nur verteidigt (!) und dabei - ups, welch Zufall! - die beiden Carrows außer Gefecht setzt, als er einen Fluch abwehrt (oder selbst einen auf die Carrows abfeuert? *g*). Snape, du bist der Beste! Alle anderen finden das auch!

- Voldemort spricht zu den Schülern individuell in deren Köpfen - sehr gut dargestellt mit den plötzlich einzeln losschreienden Kindern!

- McGonagalls "Schön, Sie zu sehen, Potter." Awww. Herzerwärmend. Und ihre Instruktionen an Neville und ein paar andere, sich mit Seamus zusammenzutun.
Neville: "Haben wir echt die Erlaubnis, das zu machen? Sie in die Luft zu jagen, BUMM?"
McGonagall: "BUMM!" :D
Dann erweckt sie die kompletten Ritterstatuen zum Leben, um mit kindlicher Freude zu sagen. "Den Spruch wollte ich schon immer mal ausprobieren!" und dazu Mollys leicht verwirrter Blick. *g*
Gratuliere, Maggie Smith, Sie sind großartig!

- Ich hätte Trelawney gerne dabei zugesehen, wie sie mit ihren Glaskugeln wirft, aber immerhin kam Emma Thompson für den einen Satz überhaupt ans Set. :)

- Die kurze Szene mit Fred und George auf ihrem Posten. Und man weiß, was noch kommt... *heul*
- Helena Ravenclaw und ihre Unterhaltung mit Harry war sehr gut umgesetzt (auch wenn sie einen kleinen Galadriel-Moment hatte *g*).

- Scabior mit seinem Kajal war schon recht interessant. *g*

- Ron und Hermine in der Kammer des Schreckens ("Harry spricht im Schlaf, wusstest du das nicht, Hermine?" - "... nein! Natürlich nicht!" XD) - Ron hat tatsächlich einen genialen Einfall, Hermine ist begeistert, darf ein Horkrux vernichten, beide werden klitschnass und dann küssen sie sich endlich. Und was war das süß, vor allem das kurze Gekicher danach. *g* Da kann der doch ziemlich leidenschaftslose Harry/Ginny-Kuss so gar nicht mithalten.

- Neville: "Habt ihr Luna gesehen? Ich steh total auf sie und will ihr das sagen; morgen sind wir wahrscheinlich beide tot!" Awww, Neville!

- Die Szene im Raum der Wünsche: Herrlich detailverliebt mit den danebengegangenen Zauberversuchen und kaputtem Zeugs überall. ich mag es, dass Harry die Horkruxe "hört" - das macht im Film Sinn, da wir nie erklärt bekommen, warum Voldemort genau diese Gegenstände auswählte (es handelt sich nämlich um Dinge, die für ihn wichtig waren/sind - sein Tagebuch, der Ring der Peverells und das Medaillon Slytherins, der Trinkpokal von Helga Hufflepuff, Rowena Raveclaws Diadem, seine Schlange Nagini).
Schön auch das Aufeinandertreffen mit Draco, der mal wieder zeigt, dass er so gar nicht hinter all dem steht, aber sich auch keine Blöße geben will. Dazu Rons, "Sie ist meine Freundin, ihr Penner!", als Goyle Hermine angreift. *g*

- Die Flucht aus Hogwarts, um Voldemort am Bootshaus (wo kommt das her? Warum nicht die Heulende Hütte?) zu finden, war ebenfalls gut - dramatische Slow Motion, dazu apokalyptische Musik, der Tod von Lavender Brown durch Greyback (der im Buch von Hermine und Prof. Trelawney verhindert wird)... eine eindringliche Szene.

- Das Bootshaus. Das war hart zu sehen. Eine sehr gute kurze Szene mit Lucius Malfoy, der so unglaublich abgewrackt aussieht wie nie zuvor, dann Snape, der spürt, dass Voldemort ihn loswerden will (denn dieser zieht falsche Schlüsse über den Elderstab). Und dann Snapes Tod. Oh Gott. Das Schlimmste daran ist, dass man es nicht direkt sieht, und v. a. das Sounddesign da ganze Arbeit leistet. Wie Nagini ihn attackiert und dann dieses Knallen gegen die Wand... *schauder* Schöner letzter Moment zwischen Snape und Harry.

- Die Toten. Irgendwie war es schon schade, dass darauf nicht mehr eingegangen wurde. Das mit Fred realisiert man kaum (dass es einen der Weasleys getroffen hat, ja, aber welchen?), die Einstellung auf Remus und Tonks war so traurig... eine der Patil-Schwestern hat es wohl auch erwischt. Aber ich denke, dass das auch gleichzeitig zeigt, wie das alles an Harry vorbeirauscht - wegen ihm sterben so viele Menschen, er kann das so schnell gar nicht verarbeiten.

- Das Denkarium ist nun also ein fliegender Diskus. Okay.

- Snapes Erinnerungen. Oh Mann. Großartig geschauspielert, aber von Alan Rickman kann man ja nichts anderes erwarten. *g* Die Kinder waren gut ausgewählt, aber WARUM hat man es nicht geschafft, Klein-Lily grüne Augen zu verpassen? Verdammt, darum geht es doch die ganze Zeit! Sie hat krass-grüne Augen, ihr Sohn hat genau die gleichen! Ist das so schwer?! Ansonsten... ja, ich hatte schon Tränen in den Augen; dass Snape Lily tot aufgefunden hat, war schlimm, aber viel schlimmer sind die nachfolgenden Gespräche mit Dumbledore, v. a. wenn Snape bewusst wird, dass Dumbledore Harry nur beschützt hat, um ihn im richtigen Moment sterben zu lassen. So sehr Harry Snape auch an seinenErzfeind James erinnert, muss der Junge doch auch wichtig für ihn sein - er ist Lilys Kind, und er hat ihn all die Jahre beschützt. Und dabei durfte (und wollte!) Snape sich nie anmerken lassen, dass er zu den Guten gehört... Als er seine Patronus erscheinen lässt, der eine Hirschkuh ist, und Dumbledore schockiert fragt, "Severus, nach all der Zeit?", wenn Snape dann mit "Immer." antwortet, Gott, war das traurig.

- Gut an der Erinnerung war auch, dass Dumbledores Charakter hier deutlich ins Negative geht. Ich hatte das letztens auch schon mit Oellig besprochen: Hier ist es wieder die Entscheidung, was für alle am besten ist. Wie viele Opfer ist man bereit zu bringen - und Dumbeldore hat sich entschieden, Harry sterben zu lassen, um Voldemort zu besiegen und den Krieg zu beenden. Er hatte zumindest darauf gesetzt, dass Voldemort nicht Herr des Elderstabes werden könnte, da Snape ihn auf Befehl tötetet und ihn somit nicht besiegte. Mit Dracos Einschreiten hatte er wohl nicht gerechnet, für den letzten Kampf zwischen Voldemort und Harry war das aber natürlich gut so.


- Harrys einsamer Gang in den Wald und die Szene mit dem Stein der Auferstehung. Ich las das jetzt mehrmals im Web, dass die Geschichte der drei Brüder im Grunde in der Gegenwart widergespiegelt wird. Mir gefällt das sehr und es funktioniert: Voldemort als erster Bruder, der nach Macht strebt und den Elderstab besitzen will (was ihn letztlich umbringt). Snape als zweiter Bruder, der seine große Liebe nicht vergessen kann und in der Vergangenheit lebt (was schließlich auch zu seinem Tod führt). Und Harry, der den Tarnumhang von seinem Vater erbte, geht dem Tod bewusst entgegen wie der dritte Bruder.

- So traurig, als Harry im ersten Impuls die Hand seiner Mutter anfassen will und durch sie hindurchgreift. Gut, dass Harry den Stein fallen lässt - seine geliebten Menschen zu sehen, sie aber nicht einmal berühren zu können, würde jeden früher oder später in den Wahnsinn treiben.

- Etwas seltsam, dass man in dieserSzene plötzlich von Remus Sohn erfährt... der wurde ja komplett unterschlagen bis dahin. Schon ärgerlich, weil mit Teddy ja eine Parallele zu Harry gezogen wird.

- King's Cross war toll! Die wichtigsten Sätze waren drin ("Harry, du mutiger, mutiger Mann.", "Nur weil es in deinem Kopf passiert, muss es doch nicht heißen, dass es nicht real ist.", "Wohin würde mich der Zug bringen?" - "Weiter."), das Voldemort-Baby war eklig und bemitleidenswert... tja und warum überlebt Harry das alles? Ich denke, es hat v. a. mit dem Elderstab zu tun: Harry ist dessen wahrer Meister, sodass der Stab ihn nicht töten kann. Voldemort hat nur den Teil seiner eigenen Seele getötet, die seit damals, als Lilys Zauber Baby-Harry beschützte, in Harry lebte. Möglich, dass auch noch mit hineinspielt, dass Harry sich bewusst dafür entschieden hat zu sterben.

- Bellatrix will Voldemort aufhelfen und er stößt sie grob beiseite. Da tat sie mir irgendwie etwas leid.

- Narzissa Malfoy, die sich nicht um Voldemorts Ideologie schert, sondern sich nur Sorgen um ihren Sohn macht. Wie sie Voldemort knallhart anlügt, habe ich schon im Buch geliebt. :)

- Ich fand es etwas schade, dass bis auf Ginny so gar keiner eine starke Reaktion zeigte, als Voldemort mit dem vermeintlich toten Harry zurück nach Hogwarts kommt. Zumindest Ron und Hermine... oder hatten die innerlich schon abgeschlossen?

- Voldemorts Lache. :D Lag's an der Synchro oder ist das auch im Original so urkomisch?

- Die Malfoys. Wie Draco seinen Vater ignoriert, aber sofort auf seine Mutter hört. Dazu die so furchtbar unangenehme Umarmung durch Voldemort (meine Freundin dazu: "Schließt euch uns an! Heute gibt es Gratis-Umarmungen!") - und als das Kampfgetümmel wieder losbricht, gehen Draco und Narzissa weg, ohne sich überhaupt noch einmal umzudrehen. Was interessiert sie der blöde Krieg. Das war ein starkes Bild. Und Lucius, dieser winselnde Heuchler, ist noch nicht so ganz sicher, kommt aber dennoch hinterher.

- Nevilles Rede, in der er auch einige der Toten erwähnt. Das war... seltsam. So nach dem Motto, "Ach Mist, das haben wir eben nicht richtig erwähnt, lass mal ein, zwei Namen fallen, damit die Zuschauer wissen, wer da gestorben ist. Aber nur die wichtigen Leute!" Schade war es hier schon, dass die Szene so komplett anders ablief als im Buch - da fand ich das immer sehr cool. Aber Neville kommt ja noch zu seinem großen Moment!

- Großer Kampf. Ich fand das gar nicht so schlecht gemacht, nur war mir die Konzentration auf Harry noch etwas zu stark. Und das oben auf dem Turm war schon etwas slashy mit ihm und Voldemort ("Komm in meine Arme!") - aber wir alle wissen ja, dass Harry eine Schwäche für Tom Riddle hat. *g*

- "Nicht meine Tochter, du Schlampe!" YAY, Molly! Der wichtigste Satz des gesamten Buches war drin! Da hätte es aber auch einen Aufruhr gegeben, wenn nicht. *g* Fand die Szene aber etwas plötzlich - der Schnitt rein war zu schnell. Und was explodiert Bellatrix in Confetti? Mysteriös.
Ich erwarte mehr von dieser Szene auf der DVD.

- Badass!Neville FTW! Mal kurz nebenher Ron und Hermine retten und absolut genial und awesome sein. \o/


- Das finale Duell zwischen Voldemort und Harry fand ich gut gelöst, ich fand es nur schade, dass in den Filmen so komplett untergeht, dass Harry sehr häufig den "Expelliarmus"-Fluch benutzt - und es auch hier tut, um Voldemort zu besiegen. Dramatischer wäre es gewesen, wenn alle anderen zugeschaut hätten wie im Buch, aber realistischer ist die Szene so, wie sie nun im Film ist. Alle fragen, wie denn nun irgendwer wissen soll, dass Voldemort besiegt ist, wenn es außer Harry keiner gesehen hat. Nun, ähm, dass die Sonne wieder scheint, wäre eine Idee. *g* Und meine Güte, dann hat da eben jemand am Fenster gestanden... *seufz*

- Ich fand die Ruhe, nachdem Harry wieder die Halle betritt, sehr gut. Die haben gerade alle einen furchtbaren Kampf hinter sich, da jubelt man nicht rum wie sonst was. Feiern kann man auch nachher noch, jetzt gibt es erstmal Wichtigeres wie Verwundete versorgen, die Toten bestatten, aufräumen. Filch fängt ja damit schon mal pflichtbewusst im Hintegrund an. *g*

- Schön, wie Harry Hermine und Ron sich absetzen und durch die Trümmer gehen. Ich hab auch nichts dagegen, dass Harry den Elderstab zerbricht (hätte man nicht wenigstens zeigen können, dass er seinen eigenen wieder repariert? Nein? Okay.), wobei meine Freundin das aber nicht so klug fand: "Wie kann man nur so blöd sein! Hallo, du hättest die Weltherrschaft an dich reißen können!" Naja, Harrys Handlung passt eben nicht zu ihren Allmachtsfantasien. *g*

- Es war ein schönes Bild, wie die drei da am Ende standen. :)

- Epilog. Was hat jeder eigentlich dagegen. Ja, es hat diesen Friede-Freude-Eierkuchen-Touch, meine Güte, was soll's! Ich fand's schön, dass eben irgendwann doch wieder alles normal wird. Die Kinder waren sehr süß und passend gecastet, und gealtert hatte man die Schauspieler doch auch ganz gut (okay, Draco sah irgendwie bescheuert aus und natürlich ist Ron der mit Plautze, aber sonst war das doch in Ordnung). Vor allem den kleinen Albus Severus fand ich sehr gut besetzt und er hatte immerhin grüne Augen. *g* Ja, der Name klingt seltsam, aber die Bedeutung dahinter finde ich sehr schön. Für weitere Erklärungen: Fanfiction. Oder Erklärungen für den Sommer nach dem Krieg? Fanfiction. :)

- Fade to black. Meine Freundin: "Und demnächst: Voldemort - Die Wiederauferstehung!" *g*

Tja, das war's. Es hat mir Spaß gemacht, das alles aufzuschreiben, auch wenn ich dafür dieses Mal viel zu lange gebraucht habe. *g*

Danke für's Lesen (und Durchhalten) bis hierhin.



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Donnerstag, 14. Juli 2011

"Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2": Welch würdiger Abschluss!

Neville Longbottom will f**k your shit up!

Das nenne ich mal einen gelungenen Abschluss! Zehn Jahre hat uns Harry Potter nun im Kino begleitet und mit dem achten Film müssen wir uns jetzt verabschieden. David Yates hat einen wirklich guten Film abgeliefert, der auch vehemente Buchanhänger glücklich machen dürfte.

Harry, Ron und Hermine sind noch immer auf der Suche nach den letzten Horcruxen, in denen Voldemort Teile seiner Seele eingeschlossen hat und die nun zerstört werden müssen, um diesen zu besiegen. Die Reise führt sie - nach einem spektakulären Einbruch in der Zaubererbank Gringott's - zurück nach Hogwarts, wo es schließlich zur finalen Schlacht gegen Voldemort und seine Todesser kommt. Manch einer wird zum Helden, manch anderer zeigt, was für ein Feigling er ist, und nur eines ist absolut sicher: Viele werden diese letzte Schlacht nicht überleben...

Ich kann eigentlich nur Gutes über den Film sagen. Liest sicherlich nicht so unterhaltsam wie einVerriss, aber was soll ich machen. *g* Wir haben es mir dem düstersten aller Teile zu tun, alles läuft auf den großen Kampf zwischen Harry und Voldemort hinaus. Es finden sich vergleichsweise viele Actionszenen; neben dem bereits erwähnten Einbruch noch die Verteidigung von Hogwarts durch die Lehrer und Schüler mit Prof. McGonagall an vorderster Front, und natürlich dann das große Finale, dass doch ein gutes Stück vom Buch abweicht, aber Sinn macht und gut funktioniert.

Trotz all der Kämpfe gibt es aber auch immer wieder ruhige Szenen, leise Dramatik, Beweise der Freundschaft, bestürzende Erinnerungen, Zuspruch und Liebe. Wie vor allem Snape gehändelt wird, ist großartig anzuschauen und wird dem Buch wirklich gerecht. Aber schon der Anfang im Haus am Meer ist sehr gut gelungen und erweckt gleich die richtige Atmosphäre.
Großartig umgesetzt ist auch Harrys Unterhaltung mit Helena Ravenclaw oder die Sequenz in King's Cross.

Hin und wieder wird die allgemein düstere Stimmung durch etwas Humor aufgelockert (nicht immer so ganz zur Situation passend) und Voldemort hat ein oder zwei unfreiwillig komische Momente, doch die Dramatik überwiegt ganz eindeutig. Man bekommt ein Gefühl dafür, was hier auf dem Spiel steht, v. a. als nach dem ersten Kampf einige bekannte Gesichter unter den Toten zu finden sind. Da hätte ich mir ein, zwei Minuten mehr Zeit gewünscht, um die Trauer angemessen darzustellen.

Schauspielerisch gibt es absolut nichts zu meckern. Die drei Hauptdarsteller haben sich wirklich seit Teil 1 stark entwickelt, und selbst Daniel Radcliff, auf dem ja gerne rumgehackt wird, zeigt hier eine wirklich überzeugende Leistung. Ralph Fiennes geht vollkommen in der Rolle des Oberbösewichts auf; Alan Rickman ist grandios wie immer und holt aus seinen Szenen das Maximum heraus, genauso wie Helena Bonham-Carter, die in einer Szene Hermine als Bellatrix darstellen muss und das absolut überzeugend macht.

Matthew Lewis als Neville bekommt hier endlich seinen großen Auftritt, auch Evanna Lynch als Luna hat ein paar schöne Szenen. Absolut fantastisch ist Maggie Smith als Professor McGonagall, die alle Korrektheit über den Haufen wirft und zeigt, was sie drauf hat.
Gary Oldman (Sirius Black), David Thewlis (Remus Lupin), Michael Gambon (Dumbledore), Julie Walters (Molly Weasley), Jason Isaacs (Lucius Malfoy), Tom Felton (Draco), Emma Thompson (Professor Trelawney) und all die anderen, die teilweise gerade mal eine Zeile Dialog haben, sind mit Herzblut dabei und man freut sich einfach, dass sie da sind, dass man sie noch einmal sehen kann.

Denn nun ist es zu Ende. Hier verabschieden wir uns von diesen liebgewonnenen Charakteren. Und sie bekommen ein absolut grandioses Finale. Mit Effekten undSchauwerten wird nicht gegeizt, der 3D-Effekt ist gut umgesetzt, aber nicht notwendig, die Musik ist entsprechend getragen-dramatisch, der Film sieht super aus. Aber um die Technik geht es nicht. Es geht darum, dass diese Reise nun beendet ist.

Ich werden den Film mit Sicherheit noch mal gucken. Dann folgen einige Kommentare, Anmerkungen etc. zu einzelnen Szenen, mit Spoilern auf Teufel komm raus! :) Ich kann immerhin sagen, dass ich ein paar Tränen in den Augen hatte, aber zumindest nicht als emotionales Wrack endete. Dafür heulten andere im Publikum umso lauter. *g* Auch meine Freundin, die ja vorher nocht tönte, sie würde ja eh nicht weinen, schniefte irgendwann neben mir los und wischte sich verstolen eine Träne weg. Da waren aber auch ein paar gemeine Szenen dabei! Falls ihr nah am Wasser gebaut seid, also Taschentücher mitnehmen!

Fazit: Absolut gelungener, epischer Abschluss der "Harry Potter"-Reihe. Alle Beteiligten geben ihr Bestes und man merkt es dem Film an. Reingehen!


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    Dienstag, 12. Juli 2011

    Countdown zu "Harry Potter and the Deathly Hallows 2"


    Da ich heute überraschend ein winziges bisschen Zeit übrig habe (wo auch immer die herkommt) und bereits ein ganz klein wenig hibbelig aufgrund des anstehendes "Harry Potter 7.2"-Besuches bin (allerdings nicht um Mitternacht; soll ja Leute geben, die am nächsten Tag arbeiten müssen...), vertreibe ich mir (und euch) nun die Zeit mit ein paar Kleinigkeiten.

    Erstens: Der MTV Movie Blog hatte über die letzten Wochen das Voting für den Harry Potter World Cup laufen - aus 64 Charakteren traten immer zwei gegeneinander an und wurden durch Stimmen der User weitergewählt, um am Ende den beliebtesten "Harry Potter"-Charakter zu ermitteln. Ich habe natürlich fleißig mitabgestimmt. *g* Das Finale bestritten Ron Weasley und Professor Snape. Tja, so sehr wir alle Ron auch lieben, er hatte keine Chance gegen Snape! YAY!

    Und hier ist ein schöner Clip, in dem Alan Rickman sein Sieg verkündet wird und er den riesigen (und überraschend leichten^^) Pokal überreicht bekommt. :) Rickman ist natürlich genial wie immer. *g*




    Und dann hätte ich noch ein Meme. Ich werde es verkürzen, da es eigentlich eine 30-Tage-Challenge ist, aber so ausführlich werden die Antworten wohl nicht ausfallen. Dafür bin ich dann doch nicht Fan genug. *g*

    Harry Potter Meme

    1. Zu welchem Hogwarts-Haus würdest du aufgrund deiner Persönlichkeit gehören?
    Schon wird es schwierig. Ich denke Hufflepuff. Das bekommt eh zu wenig Beachtung in den Büchern. *g* Außerdem bin ich weder mutig und selbstlos genug für Gryffindor, ehrgeizig genug für Slytherin oder schlau genug für Ravenclaw. Und die Normalos gehen nun mal nach Hufflepuff. ;)

    2. Würdest du eine Eule, eine Katze oder eine Kröte als Haustier mit nach Hogwarts nehmen? Warum?
    Eine Katze! Sicher, eine Eule ist schon praktisch als als Postbote, aber ich liebe nun einmal Katzen. :)

    3. Was wäre dein Lieblingsfach? Ist es das aufgrund des Lehrers oder des Themas?
    Hmm, schwierig. Ich denke, ich hätte viel Spaß an Verwandlung - das Thema ist interessant und McGonagall unterrichtet es. Geschichte der Zauberei ist sicher auch interessant, ich bin ja geschichtsaffin. :)

    4. Wer ist dein Lieblingslehrer? Warum?
    Professor Snape. Bei ihm möchte ich zwar nicht unbedingt Unterricht haben, dafür ist er mir dann doch zu miesepetrig, aber ich finde ihn von allen Lehrern einfach am interessantesten. Liegt vielleicht am Sarkasmus. *g* Unterricht hätte ich gern bei Professor McGonagall oder auch bei Lupin.

    5. Welche Form hätte dein Patronus? Kompensierst du damit für irgendetwas?
    Ich fände eine Katze, ein Pferd oder einen Fuchs schön, ganz einfach weil das meine Lieblingstiere sind. Ich glaube nicht, dass ich damit irgendetwas kompensiere. *g*

    6. Würdest du deinen Namen in den Feuerkelch werfen?
    Um Gottes Willen, nein! Ich bin doch nicht bescheuert und mach diese ganzen verrückten Prüfungen mit! Das gucke ich mir lieber aus sicherer Entfernung an.

    7. Welches der Heiligtümer des Todes würdest du am nützlichsten finden?
    Den unsichtbar machenden Umhang. Den Zauberstab möchte ich nicht, da muss man ja ständig mit Attentaten rechnen. Und die Toten sollte man ruhen lassen. So ein Umhang kann aber sehr praktisch sein. *g*

    8. Wärst du ein Ass in Zaubertränke?
    Ich kann zwar überhaupt nicht kochen, aber ich glaube, Zaubertränke hat viel mit genauer Arbeit zu tun. Das könnte ich hinbekommen. Wahrscheinlich wäre ich aber irgendwo im Mittelfeld zu finden.

    9. Du wirst gefragt, ob du den Todessern beitreten willst. Machst du mit, ja oder nein?
    Ganz sicher nicht. Ich habe es nicht so mit Diktaturen, v. a. wenn der Initiator genau das verabscheut, was er eigentlich selbst ist. Solche Bekloppten muss man nicht noch unterstützen. Außerdem bin ich nicht machtgierig.

    10. Was würdest du nach dem Abschluss machen? Vorausgesetzt du schaffst ihn.
    Natürlich schaffe ich den Abschluss! Ich könnte mir vorstellen, im Zaubereiministerium zu arbeiten. Unter vernünftiger Leitung, versteht sich.

    11. Du möchtest unsterblich werden, was tust du? Suchst du den Stein der Weisen, trinkst du Einhornblut, machst du es dir auf dem Hinterkopf eines anderen gemütlich oder kreierst du Horcruxe?
    Tolle Möglichkeiten. Da wähle ich den Stein der Weisen. Alles andere ist mir irgendwie nicht so ganz geheuer. Abgesehen davon würde ich nicht unsterblich sein wollen. Die Einsamkeit würde mich dann doch irgendwann verrückt machen...

    12. Wenn es einen Zauberspruch dafür gebe, die Toten wieder lebending zu machen, welche Hexe oder welchen Zauberer würdest du zurückholen?
    Nun, Mad Eye Moody auf jeden Fall! Und noch ein paar andere, die die Endschlacht nicht überleben. Das war teilweise sehr deprimierend.

    13. Würdest du einen unverzeihlichen Fluch anwenden? Wenn ja, hat derjenige es verdient, oder war es nur aus Spaß?
    Ich glaube nicht. Definitiv nicht einfach nur zum Spaß. Wäre ich jedoch in einer lebensbedrohlichen Situation, wer weiß.

    14. Wenn du auf die Anmerkungen des Halbblut-Prinzen in dessen alten Zaubertränke-Buch stießest, würdest du dich an sie halten, ohne zu wissen was sie bewirken?
    Ich denke, ich könnte nicht widerstehen es auszuprobieren. *g*

    15. Welcher Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste war der beste?
    Ganz klar Lupin. Bei ihm konnten die Schüler tatsächlich etwas lernen. Bei Snape hätten sie sicher auch was gelernt, wenn sie ihn nicht so gehasst hätten (und er als Lehrer etwas entgegenkommender wäre).

    Freitag, 17. Juni 2011

    Behold the Epicness: Neuer - und vermutlich finaler - Trailer für "Harry Potter 7.2"


    Bisher hab ich mich zur "Harry Potter"-Serie ja sehr bedeckt gehalten, aber das Ende naht und gestern wurde den Fans nochmal ein richtiger Knallertrailer zu "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2" um die Ohren gehauen.

    SPOILER-WARNUNG! Es soll ja Menschen geben, die nicht wissen, was hier so passiert, und dieser Trailer spoilert in einer Szene doch ziemlich. Auf eigene Gefahr klicken - andererseits kriegt man diesen Trailer im Zweifelsfall auch im Kino vorgesetzt, also was solls. *g*








    Ja, was soll ich sagen. Ich weiß, was passiert. Ich kann die Szenen wunderbar einordnen. Ich bin froh, dass das 7. Buch in zwei Teile gesplittet wurde; eigentlich muss nämlich noch eine ganze verdammte Menge erklärt werden, worum man sich bisher nicht allzu sehr geschert hat. Der finale Kampf wird, so wie es aussieht, großartig werden. Ich erwarte unendliches Drama! Ich erwarte Heldentum (von Charakteren, denen man es zu Beginn niemals zugetraut hätte). Ich erwarte zu heulen wie ein Baby, oh ja, denn beim Lesen des Buches habe ich das auch getan (und oh Gott, ein kleines Stück aus genau der Szene kam ebenfalls vor! Wahhhh!). Ich erwarte perfekte Inszenierung gewisser Szenen, weil sie grandios sind und Rowling es wohl kaum zugelassen hat, bei diesen Szenen zu schlampen.

    Tja, und dann ist dieses Kapitel Filmgeschichte ebenfalls beendet. So ziemlich alle britischen Schauspieler, die Rang und Namen haben, waren irgendwann einmal in dieser Filmreihe zu sehen oder blieben ihr durch alle Teile erhalten. Wir haben den Hauptdarstellern sozusagen beim Aufwachsen zugesehen - und alle haben vielversprechende Karrieren vor sich.
    Ein wenig traurig bin ich ja dann doch, mich von diesen Filmen verabschieden zu müssen. Seltsam, dabei habe ich den hype lange, oh lange Zeit boykottiert. Aber wie könnte ich Schauspielern wie Alan Rickman, Gary Oldman, Maggie Smith oder Jason Isaac widerstehen? ;)

    Nun denn, Deutschland trifft sich am 14.07.2011 zur Endschlacht im Doublefeature.

    Bring it. :)


    Sie auch:

    Sonntag, 28. November 2010

    Das Ende naht: "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 1"


    Spoilerwarnung! Bin heute nicht geneigt, irgendwie drum rum zu reden.

    Da haben wir ihn also, einen der Blockbuster dieses Winters. Jeder Film, der in der letzten Woche startete, hat im Grunde kaum eine Chance. Selbst nach einer Woche, die "Harry Potter 7.1" jetzt in den Kinos läuft, sind zumindest die Vorstellungen am Wochende noch komplett ausverkauft. Wir haben Karten vorbestellt, anders war das gar nicht machbar. War aber wirklich schön, mal wieder in einem absolut vollen Kinosaal zu sitzen mit Leuten, die den Film auch wirklich sehen wollten (warum man allerdings drei Mal ! während des Films aufstehen muss um neues Bier !! zu holen, wie es die Damen hinter uns taten, will sich mir nicht erschließen).

    Nun denn, auf zum Film. Der finale Kampf steht bevor, Voldemort gewinnt immer mehr an Macht, seine Leute übernehmen Hogwarts und Harry, Hermine und Ron schaffen es mit Mühe und Not, den Todessern zu entkommen. Ab sofort sind sie auf sich allein gestellt und machen sich daran, die Horcruxe, in denen Teile von Voldemorts Seele eingeschlossen sind, zu suchen. Nur, wo anfangen? Drei sind immerhin bereits zerstört, bleiben noch vier. Die drei Freunde ziehen eher ziellos umher, finden immerhin ein weiteres Horcrux, dass sich nicht zerstören lassen will, werden verfolgt, streiten sich, versöhnen sich natürlich auch wieder. Und es endet alles mit einem gemeinen Cliiffhanger, bei dem man sich wünscht, der Film würde einfach nach dem kurzen Fade to black weitergehen. Tut er nicht. Nun heißt es, ein halbes Jahr warten bis zum großen Finale. Und wenn Teil 1 auch nur halbwegs auf Teil 2 schließen lässt, nun - dann wird es grandios.

    Man merkt, dass Regisseur David Yates nun viel mehr Zeit hat, die Geschichte des Buches zu erzählen. Dieser Teil ist, was Buchtreue angeht, definitiv der beste. Yates konzentriert sich vor allem auf die Freundschaft zwischen Harry, Ron und Hermine, die auf dieser Wanderschaft auf eine harte Probe gestellt wird. Man kann Daniel Radcliff, Rupert Grint und Emma Watson wirklich nur loben - sie haben sich enorm entwickelt und gerade Grint spielt den eifersüchtigen Ron großartig. Als er sich nach seiner Rückkehr ein bisschen bei Hermine einschleimen will, ist das einfach nur goldig. Emma Watson hat dafür ihre stärkste Szene gleich in der ersten Minute, als sie ihren Eltern die Erinnerung nimmt und sich aus allen Fotos herauszaubert, da sie davon ausgehen muss, den Krieg nicht zu überleben. Das ist wirklich ergreifend.

    Auch alle anderen Schauspieler, und tauchen sie auch nur für eine Minute auf, sind perfekt in ihren Rollen. Zum Beispiel die Todesser, allen voran Helena Bonham-Carter, die einen teuflischen Spaß an der Rolle der Bellatrix hat, Jason Isaacs als mittlerweile sehr abgehalftert aussehender Lucius Malfoy (was der aus seinen drei Minuten macht, ist großes Kino), oder Alan Rickman als Severus Snape, der seinen großen Auftritt wohl im 2. Teil haben wird. Dann natürlich Brandon Gleeson als Mad-Eye Moody, dessen Tod leider in einem Satz abgehandelt wird, die Zwillinge Fred und George (James und Oliver Phelps), die wenigstens für ein bisschen Auflockerung sorgen, Rhys Ifans als verzweifelter Xenophilius Lovegood... oder auch Matthew Lewis als Neville, dessen einziger Satz ("Hey, ihr Versager - er ist nicht hier!") allein die Szene wert war, in der er auftritt.

    Ein, zwei Entscheidungen sind in Anbetracht dessen, was später im Buch passiert, oder auch für die jeweilige Szene an sich ein bisschen seltsam (Harry verrät sich im Buch in der anfänglichen Jagd durch sein Markenzeichen "Expelliarmus", und nicht durch Hedwig; Rons Reaktion, als Hermine von Bellatrix gefoltert wird), aber man hat ja sicher einen Grund dafür. Oder auch nicht. Das ist bei diesen Filmen nie so ganz klar. *g* Man bekommt dann auch plötzlich Rons Bruder Bill um die Ohren gehauen, denn dessen Hochzeit mit Fleuer wollte man wohl doch umbedingt im Film haben - auch wenn Bills dramatisches Aufeinandertreffen mit Werwolf Greyback in Teil 6 ausgelassen wurde.
    Worüber sich viele aufgeregt haben, ist die Spiegelscherbe, die Harry ständig mit sich herumträgt. Sirius hatte Harry diesen Spiegel geschenkt, um mit ihm auch über größere Entfernungen kommunizieren zu können, nur hat Harry erst nach Sirius Tod dieses Geschenk ausgepackt und es aus Frust zerbrochen. An sich ja kein großes Thema - nur kam der blöde Spiegel in der Vorgängerfilmen nicht vor. Da hätte man vielleicht doch einmal in einem Nebensatz erwähnen können, wo diese Scherbe jetzt eigentlich herkommt.

    Großartig umgesetzt wurde die Aktion im Ministerium, als die Drei sich durch Vielsafttrank in Mitarbeiter verwandeln und dann versuchen, ein Horcrux von Dolores Umbridge zu stehlen (die noch genauso Aggressionen bei mir auslöst wie in Teil 5). Die drei Schauspieler, v. a. die beiden männlichen (ich hoffe, dass ich sie mit David O`Hara und Steffan Rhodri richtig identifiziert habe), sind wunderbar und sorgten für einige dringend benötigte Lacher.

    Ebenfalls sehr gut gelungen ist die gesamte Szene in Godric's Hollow und das Treffen mit Bathilda Bagshot. Diese Szene hat ja bereits im Buch eine sehr unheilvolle Atmosphäre, man wartet geradezu darauf, dass gleich etwas Schlimmes passiert. Und dies wurde perfekt umgesetzt. Man fühlte sich gleich unwohl, als Bathilda auftauchte, sehr unheimlich und wirklich einfach gut.

    Grandios war die Computernanimation für das Märchen von den drei Brüdern. Mir gefällt diese Geschichte, wie drei Brüder durch Geschenke (Heilgtümer) des Todes ebendiesem zu entrinnen versuchen, ausgesprochen gut, und sie wurde visuell toll umgesetzt.
    Und dann gab es da eine Szene, bei der ich tatsächlich weinen musste. Nein, es war nicht Dobbys Tod. Der war traurig, aber gleichzeitig, nun ja, ein wenig überinszeniert. Immerhin hatte er ein paar gute Momente in diesem Teil und ist nicht mehr so nervig wie er mal war. Was mich jedoch wirklich berührt hat, war das Auftauchen des Hirschkuh-Patronus. Ganz einfach, weil ich weiß, was dahintersteckt und was es bedeutet. Die Hirschkuh haben sie wirklich gut gelöst und... oh Mann. Was man so über Teil 2 hört... es könnte sein, dass ich da heulen werde wie ein kleines Kind.

    Der Film hat allerdings wirklich in der Mitte den ein oder anderen Durchhänger. Das liegt ganz einfach an der Zelterei und dem ziellosen Herumlaufen. Im Buch ist es ja nicht anders. Eine Freundin hat dies aber recht gut gerechtfertigt. Sie sagte, dass gerade dadurch auch sehr deutlich wird, wie verzweifelt die Drei sind und dass sie wirklich überhaupt keine Ahnung haben, wie sie vorgehen sollen. Sie sind allein und müssen irgendwie schauen, dass sie es geregelt kriegen. Und ja, gemein ist auch der Cliffhanger. *g*

    Also, Fazit: Die bisher beste Buchadaption mit deutlicher Charakterentwicklung, sehr guten Schauspielern und einigen wirklich erinnerungswürdigen Szenen. Was für ein Vorgeschmack auf Teil 2!




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    Sonntag, 12. September 2010

    30T BM: Tag 23 Nervensäge

    Ich fühle, wie sich eine Erkältung an mich heranschleicht, also halte ich mich heute extra kurz... kann mich eh nicht wirklich konzentrieren.



    Tag 23: Absolut nervigster Charakter

    Naja, so viele nervige Charaktere sind mir eigentlich nicht untergekommen. Ich könnte höchstens jemand aus "Harry Potter" wählen. Da fand ich den Hauself Dobby besonders in "Die Kammer des Schreckens" sehr nervig. Er tat mir trotzdem leid, aber ich war immer froh, wenn ich ihn nicht ertragen musste.


    Und dann natürlich Harry selbst in "Der Orden des Phönix". Meine Güte, dieses ätzende Gör! Für einen Großteil des Buches hätte ich ihm am liebsten eins übergezogen. Dieses ständige Rumgemeckere und Rumgeheule, denn alle sind ja blöd und verstehen ihn nicht und überhaupt und wääääääähhhhh! Mensch, halt einfach die Klappe!

    Naja, er hat sich ja dann später wieder eingekriegt, war vermutlich ein pubertärer Anfall oder so.

    Ansonsten fällt mir aber auch kein Charakter ein, den ich am liebsten aus dem Buch entfernt hätte.